Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

86 d; lörenthey Bei meiner Form sind wie bei Dufourii var. major und fast allen Krabben die Regionen andern Steinkern viel besser sichtbar als an dem Cephalothorax selbst. M.-EDWARDS erwähnt gelegentlich der Beschreibung seiner var. ma­jor, dass die Xanthopsiden auffällig variabel sind, was auch dadurch be­wiesen wird, dass sich unter den vier Exemplaren Bittneri eines findet, welches durch die rudimentären seitlichen Tuberkel sich Dufourii var. major nähert, doch damit trotzdem nicht identificirt werden kann. M.-EDWARDS erwähnt gelegentlich der Beschreibung dieser Form folgende Charaktere : der Vorderseitenrand wird durch zwei gut entwickelte Zähne charakterisirt, der dritte dagegen ist rudimentär, die vorderen .Extre­mitäten sind nach ihm ungleich, die rechte so gross, dass die Hand so lang, als der Cephalothorax breit ist (90 mm) ; die Finger sind so lang wie die Hand; endlich erwähnt er. dass die Aussenseite der Hand durch kleine flache Tuberkel geziert wird. Dem gegenüber ist bei Bittneri der Vorderseitenrand ungezähnt und nur bei meinem Exemplar, welches X Dufourii v. major nahesteht, findet sich eine Spur zweier rudimentärer Tuberkel. Die Vorderextremitäten sind auch annähernd nicht so gross, wie auf der Figur M.-EDWARDS, da sie viel kürzer sind, als der Cephalothorax breit, denn den 65 mm des Letzteren, stehen nur 51 mm der Hand gegenüber; bei meiner Form sind auch die Finger nicht so lang wie die Hand, welche 35 mm zählt, während der Daumen nur 24 mm. Auch die Sculptur der Hand ist bei beiden Arten verschieden, denn bei Bittneri ist keine Spur der beiden Tuberkel vorhan­den. Auch die Finger beider Arten sind recht verschieden, bei der Art EDWARDS (Fig. lb) ist der Unterrand des Daumens mit zwei breiten, zahn­artigen Tuberkeln geschmückt, bei Bittneri mit vier, von denen zwei grös­ser, zwei kleiner und welche alternirend situirt sind. Der Index ist bei der Art M.-EDWARDS an seinem Oberrande mit einem grossen Tuberkel verse­hen. bei meiner Art aber mit dreien. Bei var. major ist der Daumen län­ger als der Index, so dass sich ihre Enden geschlossen kreuzen, bei meiner Form sind sie gleichlang und liegen geschlossen auf einander, so dass die Tuberkel des unteren, zwischen jene des oberen Fingers passen. Man sieht daher, dass Bittneri auch von der nächstverwandten Art wesentlich abweicht und so eine sehr gute neue Art darstellt. Bittneri variirt im Verhältniss zu den anderen Xanthops /sarten nur wenig, denn nur bei meinem jüngeren Exemplar ist der Augenhöhlenrand etwas angeschwollener als bei den älteren, die Cardiacalregion etwas mehr gesondert und sculpturirt, wie ich dies bereits erwähnte. M.-EDWARDS erwähnte zur Illustrirung der Variabilität der Xanthop­s/.^arten, gelegentlich der Beschreibung von X. Dufourii var. major, dass

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