Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

1-2. szám

DECAPODENFAUNA D. TJNG. TERTIÄRS. 85 Breitendurchmesser .. ..„ Längendurchmesser (zwischen den 2 Stacheln) .. Verhältniss zwischen Beiden I. 65 mm _ 52- « (1-25 : 1) II. 53 mm 42 « (1-26 : 1) Breite des Stirnrandes (mit dem Auge) Lumen einer Augenhöhle Länge des Vorderseitenrandes Länge des Hinterseitenrandes .... Länge des Hinterrandes Grösste Länge der Hand Grösste Breite der Hand Grösste Dicke der Hand Länge des Daumens . „.. Länge der Hand mit dem Daumen .... Länge der Hand mit dem Index 06 30 30 mm 27 mm 06 « ca. 26 ca. 26 23 35 26 16 24 51 49 Meine Form unterscheidet sich bezüglich der Sculptur der Cepha­lothorax-Oberfläche schon auf den ersten Blick von der in dem Londoner Thon vorkommenden Xanthopsis Leachii DESM. und X. nodosa M'COY, sowie von der in dem französischen oberen Nummulitenkalk vorkommen­den X Dufourii M.-EDW. und der in den eocänen Schichten Nordbayerns sich findenden X. Bruckmanni H. v. MEYER, nachdem alle diese mit ver­schieden situirten und zähligen Tuberkeln geschmückt sind, während die Oberfläche von X. Bittneri glatt ist, weshalb diese Art an Kressenbergen sis MEYER erinnert. Doch wird meine Form von allen bisher bekannten Xanlhopsiden dadurch unterschieden, dass der Vorderseitenrand, sowie die Hand nicht mit Zähnen geschmückt sind, während dies bei den bisher bekannten Arten der Fall ist. Welche Entwickelung die Hand zeigt, wis­sen wir bei den meisten Arten nicht, da sie zumeist unbekannt oder schlecht erhalten ist. Meine Form stimmt am meisten mit der von M.-EDWARDS * als X. Dufourii M.-EDW. var. major M.-EDW. beschriebenen und dargestellten Form, da die ganze Form des Cephalothorax, und auch der Erhaltungs­zustand ganz mit der Form M.-EDWARDS übereinstimmt; nur ist meine Form etwas kleiner. Besonders auffällig ist die Ähnlichkeit zwischen der Fig. 1 von M.-EWARDS und meiner Fig. 1 auf Tab. VI, da man bei ersterer auf dem Vorderseitenrand kaum die zwei Tuberkel sieht, während bei meinem Exemplar der Vorderseitenrand undulirend erscheint, indem man gegen das Hinterende zu, die Spuren zwei rudimentärer Stacheln sieht, doch muss ich bemerken, dass diese Stelle etwas lädirt ist; obwohl mein Exemplar in dieser Beziehung der EDWARDs'schen Figur (Fig. 1.) nahe­kommt, unterscheidet es sich doch wesentlich. * Monographie des crustaeés fossiles de la famille des Canceriens (Pag. 373. Pl. XII. Fig. 1, la und lb.)

Next

/
Thumbnails
Contents