Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

3-4. szám

DIPTEREN AUS NEU-GUINEA. 421 schwarz ; die Schulterbeulen gelb. Hinterleib eiförmig ; die beiden ersten Segmente verdünnt (jedoch nicht stielförmig, wie bei Ceria javana ); das Hinterleibsende gerade abgestutzt. Beine schwarz ; die Oberseite der Schenkel grün, Schwinger rostgelb. Flügel am Vorderrande bis zur halben Breite schwarzbraun, am dunkelsten um die Adern herum ; die übrige Oberfläche gelblich. Ein Männchen, Erima, Astrolabe-Bay. Diese prachtvolle Art ist nahe verwandt mit Ceria smaragdina WALK. (Proc. Linn. Soc. III. 93. 63), die jedoch keine gelben Gesichtsstreifen und keine gelben Schulterbeulen besitzt. Wegen ihrer metallischen Farbe ganz verschieden von den übrigen, gelb und schwarz gezeichneten Ceria-Arten und wird wohl die Errichtung einer besonderen Gattung veranlassen. 33. Microdon obscurus n. sp. £ . Schwärzlich mit gelber Behaarung ; Fühler, Beine, das Schildchen und einige Flecke am Hinterleibe rothbraun. Länge 7'5 mm. Kopf etwas breiter als der Thorax ; die schwarze Stirn vorn schmäler, doch dicht über den Fühlern wieder dreieckig erweitert; das Gesicht breit, gewölbt, rothbraun, mit dichter blassgelber Behaarung, die auch auf der Stirne, jedoch weniger dicht, vorhanden ist. Fühler rothbraun, so lang wie der Kopf; das erste und das dritte Glied verlängert und fast von gleicher Länge; die Fühlerborste schwarz, an der äusseren Seite der Basis des di itten Gliedes eingelenkt. Thorax schwarz ; Schildchen rothbraun, beide mit gelber Behaarung, die jedoch die Grundfarbe durchschimmern lässt. Hinterleib gewölbt, schwarz; die Ringe mit je zwei grossen rothbraunen Seitenflecken, die von einer kurzen, etwas silberartigen Behaarung bedeckt sind. Beine rothbraun. Schwingen gelb. Flügel graulich, am Vorderrande gesättigter ; die Adern schwarz und dick. Ein Weibchen, Erima, Astrolabe-Bay. Die Art unterscheidet sich von allen früher beschriebenen durch ihr düsteres Aussehen und dem Mangel aller metallischen Färbung. 34. ? Eumerus argyropus DOL. Eumerus argyropus DOL. Nat. Tijdschr. Ned. Ind. XIV. 410. Tab. 7. Fig. 4. Humerus argentipes WALK. Proc. Linn. Soc. V. 284. 58. Ein cf , Friedrich Wilhelmshafen. Die beiden citirten Beschreibungen scheinen auf diese Exemplare ziemlich anwendbar zu sein. Bezüglich der Farbe der Vorder- und Mittel­beine finde ich mehr Uebereinstimmung mit den Angaben DOLESCHALL'S, der sie schwarz nennt, mit braunen Gelenken (er kannte nur das cf ), wo hingegen WALKER (der nur das $ erwähnt) die Schienen gelblich («tawny») heisst. Bei dem vor mir befindlichen Exemplare sind die Hinterbeine (Tab. XX

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