Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 21/1-4. (Budapest, 1898)

3-4. szám

VAN DER WULP Fig. 6) kräftig gestaltet ; deren erstes Tarsenglied ist länger als die vier fol­genden Glieder zusammen und so wie auch die Schiene stark erweitert und an der auswärtigen Seite, sehr dicht von einer schneeweissen, silberartigen Behaarung bekleidet ; die übrigen Tarsenglieder sind von der gewöhnlichen Bildung und schwarz, ohne solche Behaarung. Meinen Zweifel, ob hier nicht eine andere, nahe verwandte Art im Spiele ist, veranlasst DOLESCHALL'S Beschreibung, der die Hintertarsen (also nicht nur das Basalglied) «etwas breiter» nennt, obzwar seine Ab­bildung keine Erweiterung derselben vorstellt. WALKER nennt dieselben «flat, elongated and dilated». 35. Syritta indica WIED. Eumerus Indiens W IED . Anal. Entoin. 33. 49. Xylota indica W IED . Äusserem-. Zweit!. II. 103. 10. Zwei Weibchen, Friedrich Wilhelmshafen. Die Art steht in nächster Verwandtschaft mit der in ganz Europa gemeinen Syritta pipiens L. und ist vielleicht nur eine Varietät derselben, ebenso wie S. orientális MACQ. 36. Axona chalcopygus WIED. Eristalis chalcopygus WIED. Aussereur. Zweit! . II. 178. 37; OST. SACK. Ann. Mus. Gen. XVI. 440. Eristalis maxima DOL. Nat. Tijdschr. Ned. Ind. XIV. 405, Tab. 10. Fit;, i. Axona volncelloides WALK. Proc. Linn. Soc. VII. 212. 50. Ein Weibchen, Friedrich Wilhelmshafen. Diese schöne Art ist leicht kenntlich an ihrer stahlblauen Farbe mit goldgelbem Hinterleibsende. Die WALKER'sehe Gattung Axona scheint mir wohl berechtigt zu sein. Sie unterscheidet sich von den übrigen Eristalinen durch die Nacktheit des ganzen Körpers und die schlanken Beine. Die Schienen sind etwas gebogen, was an den Vorder- und Mittelbeinen kaum sichtbar, doch am hintersten Paare deutlicher ist. In der metallischen Färbung und auch in anderer Hinsicht zeigt Axona eine nahe Verwandtschaft mit der Gattung Solenaspis OST. SACK. ; letztere hat jedoch ein überaus breites und hinten tief gegrübtes Schildchen, wo doch bei Axona das Schildchen die gewöhn­liche Gestalt hat und nur eine kleine eingedrückte Stelle an dessen Hinter­rande merkbar ist. 37. Eristalis postscriptus WALK. (Tab. XX. Fig. 7.) Proc. Linn. Soc. VII. 210. 47. Ein Weibchen, Erima, Astrolabe-Bay. Hoffentlich wird meine Abbildung die Erkennung der Art erleich­tern. Eristalis inscriptus DOL. (Nat. Tijdschr. Ned. Ind. XIV. 407. Tab. 10, Fig. 5) ist nahe verwandt und vielleicht dieselbe Art, wie auch OSTEN SACKEN vermuthet. (Ann. Mus. Gen. XVI. 442.)

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