Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)

1. szám

1825. — Ceratina callosa Lepeletier, Encycl. method. Insect. X. p. 18. 1840. — Ceratina cœrulea Dufour & Perris, Ann. soc. entom. France IX. p. 15; T. 2 F. 20—32. 1841. — Ceratina Mauritanica Lepeletier, Hist. nat. Insect. Hymen. IL p. 507. 1846. — Ceratina Mauritanica Lucas, Explor. sc. Algérie. Zool. III. p. 223. T. 10 F. 1. 1852. — Ceratina callosa Eversmann, Bull. soc. natural. Moscou XXV. p. 88. 1867. — Ceratina callosa Schenck, Jahrb. Ver. Naturk. Nassau XXI/II. p. 282. 1867. — Ceratina senea Schenck, Jahrb. Ver. Naturk. Nassau XXI/II. p. 283. 1868. — Ceratina callosa Giraud, Ann. soc. entom. France (4) VI. p. 456. 1869. — Ceratina callosa Gerstaecker, Stettin, entom. Zeitg. XXX. p. 182. cf Ç . 1872. — Ceratina chalybea Chevrier, Mittheil. Schweiz, entom. Ges. III. 10. p. 491. sec. spec. typ. 1876. — Ceratina chalybea Tournier, Pet. nouv. entom. II. 8. p, 86. 1876. — Ceratina callosa Lichtenstein, Pet. nouv. entom. II. 8. p. 90. 1879. — Ceratina senea Bramson, Bull. soc. natural Moscou LIV. p. 2. p. 294. 1879. — Ceratina Hungarica Mocsáry, Magy. Tud. Akad. Math, és Termesz. Közlem. XVI, p. 23, cf • sec. spec. typ. Cyanea, clypeo callisque humeralibus eburneo-maculatis, cf labro eburneo maculato, abdominis segmento anali recurvo; apice rotundato. — Long. 7 l h—9 mm. Ceratina callosa fällt durch ihre doppelte Grösse und blaugrüne Farbe vor der C. cyanea auf, das ? hat einen weissgefleckten Clypeus und ebensolche Schulterbeulen, das cf ausserdem noch ein weissgefiecktes Labrum und ein gleichmässig abgerundetes Analsegment. $ — Blaugrün, einzeln und grob punktirt, sparsam greis behaart, der Kopf stellenweise grob runzlig-punktirt, Clypeus und Labrum schwarz, ersteres mit länglichem, weissen Fleck ; Fühler schwarz, 2 Geisselglied gleich 3 und 4. Die Schulterbeulen sind weiss gefleckt. Auf dem Abdomen ist das 1 Segment etwas sparsamer punktirt, das Analsegment mit bläuli­chem Schimmer (bei nigroaenea schwarz !), mitten gekielt, verworren punk­tirt und stark behaart, der Band an den Seiten gekerbt. Die Ventral­segmente fast himmelblau, mit schwarzer Basis und röthlichen Bändern, die Punktirung auf der Scheibe grob und unregelmässig, Analsegment schwarz. Beine ebenfalls bläulich, Schienen und Tarsen schwarz, Klauen­glied rothbraun, die Schienen zeigen an der Basis nach aussen einen weissen Längsfleck. Flügel stark getrübt, Adern und Tegulse gelbbraun. — 8Va —9Va mm. lang. cf — wie das ?, aber der Clypeus mit grossem, dreilappigen Fleck, so dass nur ein schmaler, dunkler Band bleibt, die Scheibe kaum punktirt, ferner ist das Labrum mit grossem, viereckigen Fleck versehen. Am Abdo­men ist die Basis der Segmente schwarz gefärbt, das Analsegment gekielt und mit einem stark aufgebogenen, schön abgerundeten Ende versehen, welches am besten schräg von hinten sichtbar wird, das 3—5 Ventral­segment zeigt mitten schwache Eindrücke, jedoch ohne auffallende schwarz-

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