Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)

1. szám

7. Ceratina dentiventris GERST. 1869. — Ceratina dentiventris Gerst;« cker, Stettin, entom. Zeitg. XXX. p. 178 cf$­Aenea, minuta, clypeo callisque humeralibus eburneo-maculatis, cf — abdominis segmento anali (7) brevi, apice rotundato, ventrali 2 basi tuberculo minutissimo armato. — Long. 5V2 —67a mm. Ceratina dentiventris ist unter den metallisch gefärbten Arten die kleinste, sie ähnelt der cyanea, von der sie durch die langgestreckte Gestalt abweicht, im $ sind der Clypeus und die Schulterbeulen weissgefleckt, im cf zeigt das 2 Ventralsegment einen kleinen Höcker an der Basis und ein einfach abgerundetes Analsegment. ?. — Dunkel metallisch grün, dicht und grob punktirt, unbehaart ; Kopf stellenweise runzlig punktirt, Clypeus fastglatt, polirt, am Basaltheil mit eiförmigem, weisslichen Fleck, Labrum schwarz, einzeln und grob punktirt; Fühler pechbraun, oben dunkler. Mesonotum dunkel bronze­farben, sehr einzeln punktirt, stark glänzend, Schulterbeulen weissgefleckt, Métathorax dicht gerunzelt, herzförmiger Baum glänzend und mitten tief gefurcht. Abdomen mit schwarzen Einschnürungen, die Mitte der Seg­mente mit dunklem Querstrich, 6 Segment mit deutlichem Kiel, der als Spitze vorragt. Ventralsegmente ebenfalls grün, mit braunem Endrande, 2 und 3 an der Basis mit mattem, schwarzen Fleck, welcher fein punktirt ist. Beine pechbraun mit hellen Tarsen, die Schienen aussen an den Knieen mit gelbem Längsfleck. Flügel getrübt, Adern und Tegulse braun. 5—6V2 mm. und nur IV2 mm. breit. cf — wie das J , aber Clypeus mit grosser dreilappiger Makel, Lab­rum mit kleinem weissen, quadratischen Fleck, Fühler etwas dicker, als beim ç , unten heller gefärbt. Abdominalsegment 6 kaum gekielt, 7 drei­eckig und abgerundet, die Spitze nicht aufgerichtet. Die Ventralsegmente dicht und lang greis behaart, das 2 mitten an der Basis mit kleinem Höcker, das 3 und 4 mitten eingedrückt, jederseits des Eindruckes eine erhabene Querlinie, das 5 mitten ebenfalls, aber tief eingedrückt, alle Eindrücke dicht mit kurzen, dunklen Haaren bekleidet, der Band des 5 mitten aus­gebuchtet. — 5Va mm. lg. und IV2 mm. breit. Ceratina dentiventris ist eine seltenere Art ; ich fing sie einzeln bei Bozen am 14. Mai an Medicago ( ? ) und am 6. August an Beseda (cf), weitere Exemplare erhielt ich von Pola (Schleuerer), Frankreich und Spanien (Mus. Budapest).

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