Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)
1. szám
8. Ceratina Loewii GERST. 1869. — Ceratina Lcewii Gerstaecker, Stettin, entom. Zeitg. XXX. p. 184 cf $. Ut C. collosa, sed viridi-aenea, clypeo callisque humeralibus albidomaculatis, segmento 6 fere acuminato, margine utrinque sinuato. cf. — Segmento 7 obtuse triangulari, late truncato, ventralibus 2 transverse carinulato, 3 ac 4 medio impressis utrinque carinulatis. — Long. 8—9 Va mm. Ceratina Loewii ist der callosa am ähnlichsten, aber ausser an der erzgrünen Färbung, an der Form des Analsegmentes zu erkennen. ? . —• Erzgrün, dichter als die callosa punktirt, Behaarung sehr sparsam, der Kopf dicht, fast runzlig punktirt, Clypeus und Labrum schwarz, ersterer mit eiförmigem, gelbweissen Fleck ; Fühler schwarz bis schwarzbraun. Der Thorax ebenfalls erzgrün und nur die glatten Furchen schwarz, herzförmiger Baum ohne Furche, Schulterbeulen gelb. Abdomen mitten auf dem 2 und 3 Segmente mit schwarzer Querlinie, Analsegment verworren und körnig punktirt, auf der Endhälfte mit Kiel, der als Spitze hervorragt, das Ende deutlicher als bei callosa vorgezogen und zugespitzt, seitwärts der Band geschweift. Ventralsegmente schön blau, die Basis schwarz, die Endränder rothbraun, Analsegment ganz schwarz. Beine pechschwarz, Tarsen heller, Schienen mit länglichem, gelben Knieileck, Schenkel grünlich, Flügel stark getrübt, mit gelber Basis, Adern und Tegukc braun. — 8V2 —9V2 mm. lg., 28 —3 mm. breit. cf — wie das ç , aber Clypeus und Labrum fast ganz gelbweiss, Fühler unten hellbraun. Das 6 Abdominalsegment nicht vorgezogen, das 7 fast gleichseitig dreieckig, pechschwarz, grob punktirt, mit glatter Mittellinie, die nicht aufgebogene Spitze breit und fast gerade abgestutzt. Die Ventralsegmente sind blaugrün, mehr oder weniger braungelb befranst, das 3 und 4 mitten eingedrückt, jederseits mit Querwülsten, das 5 ebenfalls mit Eindruck und am Bande ausgeschnitten. — 8—9 mm. lg., 2*8—3*0 mm. breit. Von Ceratina Loewii liegen mir 11 Exemplare vor, die aus Griechenland und von den Pyrenaeen stammen. GERSTAECKER erwähnt die Art noch von Klein-Asien. Im Mus. Budapest befindet sich ein Pärchen, ebenso eins in der Coli. Wüstnei (Sonderburg). 9. Ceratina chrysomalla GERST. 1869. — Ceratina chrysomalla Gerstsecker, Stettin, entom. Zeitg. XXX. p. 183 cf$?. « Viridi-aenea, thoracis dorso disperse punctato, cupreo-micante, clypeo, callis humeralibus genibusque flavo-maculatis ; tegulis piceis, alis infuscatis,violaceo-micantibus, metanoti area media nitida. — Long. 9—10 mm. (?)