Mocsáry Sándor szerk.: Természetrajzi Füzetek 19/1-4. (Budapest, 1896)

1. szám

1876. — Ceratina chalcites Puton, Pet. nouv. entom. IL p. 90. 1876. — Ceratina chalcites Perris, Pet. nouv. entom. II. p. 95. Species maxima : coerulea, clypeo eburneo-maculato, callis fere semper nigris, cf labro albido-maculato, abdominis segmento ventrali 2 luberculo basali transverso, apice emarginato. — Long. 1*2—i4 mm. Ceratina chalcites fällt unter allen Arten durch ihre riesige Grösse auf und ist hierdurch schon leicht kenntlich ; ferner hat das { einen weiss­gefleckten Clypeus und gewöhnlich schwarze Schulterbeulen, im cf zeigt das 2 Ventralsegment einen grossen, stumpfen Höcker. <j> . — Blaugrün, grob und gestochen punctirt, namentlich die Ab­dominalsegmente ; kaum greis behaart; Kopf wie die Bänder der Meso­thoraxfelder schön blau, ersterer dicht und fast runzlig punktirt. Clypeus und Labrum schwarz, ersterer mit eiförmig"weissgelbem Fleck; Fühler schwarz, unten bräunlich. Mesonotum auf der Scheibe fast schwarz, stark glänzend, der herzförmige Raum des Métathorax glatt und stark glänzend ; die Schulterbeulen gewöhnlich schwarz, bei einem Exemplar (Südungarn) gelbweiss. Abdomen mit schwarzgefärbten Einschnürungen, Analsegment verworren gerunzelt, stark gekielt und mit geschweiftem Endrande, der seitwärts gekerbt erscheint. Ventralsegmente schön blau, mit schwarzer Basis und rothen Rändern, letztes Segment schwarz. Beine schwarz, mit bläulichen Schenkeln, braunen Tarsen und länglichen, weissen Schienen­ilecken an den Knieen. Flügel gebräunt mit dunklerem Rande ; Adern und Tegulœ pechbraun. — 12—14 mm. lg. cf — wie das ? , aber der Clypeus mit grossem, dreitheiligem, gelb­weissen Fleck, der fast den ganzen Clypeus einnimmt, Labrum mit kleinem, fast viereckigen Fleck, 6 Abdominalsegment gross, abwärts gerichtet, mit starkem Kiel auf der Endhälfte, das pechbraune Analsegment (7) gewöhn­lich nach vorne gerichtet und kegelförmig, ohne Aufwärtsbiegung der Spitze und mit glatter Mittellinie. Ventralsegment 2 mit grossem, stumpfen Höcker, jederseits querkielartig verlaufend, das 3 Segment mit auffallen­dem, glatten Querkiel, das 4 etwas eingedrückt, mitten am Ende gefurcht, die Furche kurz behaart, das 5 ist tief ausgerandet und daselbst dunkel behaart. Die Flügel bei südlichen Exemplaren gewöhnlich ganz braun. — 12Va— 14 mm. lg. Von Ceratina chalcites liegen mir 6 Exemplare vor, die ich bei Bozen im Juli auf Carduus fing; weitere Stücke erhielt ich von Sicilien (Juni) und Marseille, sowie von Ungarn (Jassenova) und Griechenland (Mus. Budapest). GERSTAECKER erwähnt die Art noch von Spanien.

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