Herman Ottó szerk.: Természetrajzi Füzetek 2/1-4. (Budapest, 1878)

1. szám

69 eindrucke sind gleichfalls, besonders der vordere, sehr deutlich ausgeprägt, der Mantel ganzrandig. Die Innenseite der Schale zeigt den Rippen der Aussenseite entspre­chende Radial-Rinnen, welche bis in den Wirbel hinein fortsetzen. Die durch diese Rinnen erzeugten Rippen sind in der Mitte etwas ver­tieft (ausgehöhlt), am Unterrande öfters crenelirt. Masse : Länge der auf Taf. IV. Fig. 1 a —b abgebildeten Klappe 58-5%. Höhe der auf Taf. IV. Fig. 1 a—b abgebildeten Klappe 52-5%. Dimensionen der ersten Klappe in Fig. 1 c etwas geringer (von einem anderen Individuum herrührend). Lange der auf Taf. IV. Fig. 2 abgebildeten Schale 74%. Höhe der auf Taf. IV. Fig. 2 abgebildeten Schale 68%. Analogien und Differenzen. Die vorliegende Form steht ohne Zweifel dem Card. Hungáriáim Hörn., u. zw. den Taf. 28 Fig. 2 abgebildeten Exemplaren 3 zunächst, unter­scheidet sich aber von diesem durch die Anzahl und auffallende Sculptur der Rippen, ferner dadurch, dass bei unserer Art auch die Schlosszähne sichtbar sind. Von Card. Fuchsi Xeum ., 4 welches ebenfalls in die Formenreihe des C. Hungaricum gehört, unterscheidet sich C. cristagalli schon durch seine allgemeine Gestalt, ferner durch die Anzahl und theilweise auch die Beschaf­fenheit der Bippen, durch das Verhältniss zwischen Rippen und Zwischen­räumen, schliesslich noch durch die Beschaffenheit der Schlosslinie, welche bei C. cristagalli einen stumpfen Winkel bildet. Dagegen hat es mit C. FUCHSI die hohen Kämme der Rippen gemein. Das von H. S. BRUSINA 5 unter dem Namen Card, ferrugineum Bras. aufgeführte Cardium scheint, soviel ich der knappen Beschreibung entneh­men kann, dem C. cristagalli nahe verwandt zu sein, ist aber («kleiner als C. PENSLII FUCHS») wesentlich kleiner, auch hat es nur «fünf, selten sechs bis sieben Rippen». Ausserdem scheinen die Rippen, die nach BRUSINA sehr ahnlich denen des recenten C. (TropidocardiiiniJ costatum L. sind, diesem nach etwas anders gestaltet zu sein als diejenigen meiner Art. 8 Dr. M. HÖRNES. Die fossilen Mollusken des Tartiär-Beckens v. Wien. II. Bd. (Ahh. d. k. k. geol. R, Anstalt. 1855.) 4 Jahrb. d. k. k. geol. R. Anstalt, 25. Bd. 1875, p. 412. * Fossile Binnen-Molusken aus Dalrnatien, Croatien mid Slavonien. Agram 1874. p. 138.

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