Herman Ottó szerk.: Természetrajzi Füzetek 2/1-4. (Budapest, 1878)

1. szám

70 Ich war, Dank der bereitwilligen Gefälligkeit des Custos am ungar. National-Museum, des Herrn königl. Rathes JOH.-FRIVALDSZKY, in der ange­nehmen Lage, Original-Exemplare dieses an der Westküste Afrika'siebenden Cardium's mit meiner fossilen Form zu.vergleichen, und fand die Berippung dieser beiden Formen, obwohl im Allgemeinen ähnlich, im Detail doch ziem­lich verschieden. Inwieweit das zwischen C. ferrugineum und C. cristagalli der Fall ist, bin ich beim Mangel einer Abbildung des ersteren natürlich ausser Stande zu bestimmen. Die Steinkerne von C. cristagalli erinnern auch einigermassen an Card. NEUMAYRI FUCHS, viel mehr aber an jene des kleinen Card. ODESSAE BARBOT 6 aus dem «pontischen KALKSTEIN» dieses Autor's. , Fundorte. Ausser, wie schon erwähnt, im Sande von O-Kurd (Com. Tolna), wo C. cristagalli nicht selten ist, fand ich diese Art im bläulich­grauen Thon bei Bakócza (Com. Baranya) mit Yalenciennesia annulata, Card, apertum, Cong, rhomboidea &c. zusammen, H. BÖCKH aber sammelte sie in rostbraunen Steinkernen aus Sandsteinmuscheln im Sande bei Hidas (unter Anderen mit Steinkernen von Yivipara sp.), Német-Ürögh (hier mit Card. Schmidti und Cong, rhomboidea zusammen), Biikkösd (hier ausser den vorgenannten noch mit C. triangularis u. Dreissenomya), ferner bei Sormás, im Keresztesei" Wald bei Cserdi, bei Zsibrik, in gelblichem sandigen Mergelaus dem Sande bei Pusztafalu; mit wohlerhaltener Kalkschale brachte er sie aus mürbem glimmerigen Sandstein aus dem Sormás-Gyürüfiier Thal und schliesslich aus bläulichgrauem Thon von Biikkösd. Die sämmtlichen hier genannten Fundorte befinden sich, mit Aus­nahme von O-Kurd, im Baranyaer Comitat u. zw. am Rande des Fünfkirch­ner Gebirges, ringsherum um dasselbe. C. cristagalli, dessen aus dem Thon herstammende Exemplare grösser sind als die aus dem Sandmateriale, hat sich bisher nur in der oberen jener zwei Abtheilungen der pontischen Stufe gefunden, welche H. BÖCKII (siehe seine o. cit. Arbeit) in dem daselbst beschriebenen Gebiete unterscheiden konnte. Bemerkung zu Tafel IV. Die auf Taf. Fig. 1 a —c abgebildeten Schalen stammen von Ó-Kurd, jene in Fig. 2 aus dem Thone von Bükkösd. Sie sind sämmtlich in natürlicher Grösse gezeichnet. Die Original-Exemplare befinden sich in der Sammlung des königl. ungarischen geologischen Institutes. 6 BARBOT de MARNY «Geologicseskij ocserk Chersonskoj Guberniji». St. Petersburg 1869. T. Fig. 8.

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