Szemészet, 1969 (106. évfolyam, 1-4. szám)
1969-08-01 / 3. szám
and it requires sometimes coordinated teamwork with the opthalmologist, the otologist, the stomatologist and eventually the dermatologist. With early diagnosis, and modern therapy (antibiotics, antiseptic treatment, transfusions and surgical intervention) the number of the lost cases may be reduced to a minimum. L. S z a b ó und К. Frank: Beiträge zur Differentialdiagnostik der periorbitalen Entzündungen nicht rhinogenen Ursprungs im Kindesalter. Unter den im Kinderkrankengut im Laufe von 10 Jahren beobachteten 59 Fällen periorbitaler Entzündung werden diejenigen 37 Fälle näher betrachtet, in denen die Ursache der periorbitalen Entzündung nicht die entzündlichen Vorgänge der Nasennebenhöhlen, sondern diejenige verschiedener Teile des Gesichtsgebietes ware. Neben ihrer Aufzählung wird getrachtet auf die vom differentialdiagnostischen Standpunkt verwertbaren Symptome Hinweise zu geben. Zwei Fälle verursachten retrobulbäre Phlegmone. Von sämtlichen Kranken starben fünf (in 3 Fällen war die Ursache der Sepsis Zahnanlagenentzündung, in einem Falle Osteomyelitis ossis zygomatici und in einem Falle Phlegmone palpebrae superioris). Die Aufmerksamkeit wird auf die hinter der Ähnlichkeit der ersten Erscheinungssymptome verborgenen vielerlei Ursachen gelenkt, auf die Wichtigkeit der frühen und schnellen Meinungsgestaltung sowie auf den Umstand, dass die sich mit periorbitaler Entzündung meldenden kranken Kinder in erster Reihe die Patienten des Kinderarztes sind, und dass es seine Aufgabe ist im von ihm festgestellten entsprechenden Zeitpunkt mit dem Augenarzt, dem Otorhinolaryngologen, dem Stomatologen und eventuell mit dem Dermatologen zu konsultieren. Mit einer früh aufgestellten richtigen Diagnose und mit moderner Therapie (entsprechenden Antibiotikum- und Antiseptikumbehandlung, Transfusion Operationseingriff) können die Verluste heute auf ein Minimum vermindert werden. 222