Szemészet, 1910 (47. évfolyam, 1-4. szám)
1910-05-08 / 1. szám
109 the third stage represents little more than one-half of the proportion of patients treated in that stag by Prof. de Grósz, is to be explained by the fact that the indolence of our patients and their fear of hospitals is decreasing. There can be no doubt that the sooner the operation takes place, the more hope there is that the metastasis not make their appearance and that the patient’s life may be saved. But the famous Graefe, was right when, in his work dealing with tumours of the eye1, he said 40 years ago „Although we are in favour of an early operation, we are nots ure how long we are able to prolong life by it. For sarcoma of the choroid may be complicated even at its first appearance, by metastasis in the liver or elsewhere“. Über Ophthalmia sympathica. Yon Dr. ./. Imre jr., Assistenten der Klinik. Mitteilung: aus der kön. ung. Universitäts-Augenklinik No. I. (Direktor: Professor Emil v. Grosz.) Aus dem 34 Jahre umfassenden Material der Augenklinik I. der Budapester Universität habe ich 130 Fälle von Ophthalmia sympathica gesammelt und führe in Nachstehendem die interessanteren Daten dieser Zusammenstellung an. Hinsichtlich des Lebensalters der Kranken konstatierten wir, dass sich unter ihnen im Alter von weniger als 20 Jahren 19%, im Alter von 20 bis 35 Jahren 36%, im Alter von 35—50 Jahren 26%, über 50 Jahre alt 19% befanden; die Ansicht Mancher, die Veranlagung zur sympathischen Entzündung sei bei Verletzten jugendlichen Alters grösser, wird also durch unsere Erfahrungen nicht bestätigt. 62% der Fälle treffen das Alter von 20—50 Jahren, d. i. jenes Alter, in welchem die Eventualität einer Verletzung am grössten ist. Die weiteren 38% verteilen sich gleichmässig unter den Kranken im Alter von unter 20 und über 50 Jahren. Dieser Umstand spricht noch mehr gegen die erwähnte Ansicht, denn Personen von unter 20 Jahren erleiden öfters Verletzungen, als über 50 Jahre alte Personen. In Bezug auf die Art der Verletzungen finden wir folgende Verteilung : 1. Stösse von Hornvieh _ ... ... 18% 2. Messerstiche, sowie von spitzen Eisengegenständen herrührende Stiche ... ... 13% 3. Schussverletzungen (überwiegend Kapseln) im Auge 12°/0 4. Zweige, Holzspähne ..._____________________ 12% 5. Eisensplitter im Auge ... ____... ........................11% 6. Operationen ... ... ..._____ __ ________ __ 11% 7. Stumpfe Schläge (Faustschläge etc.)__ __ __ ... 8% 8. Mit Perforation verbundene Entzündungen ohne Verletzung __ ... ............... ... __ ...__... __T 5% 9. Verletzungen durch Strohhalme und Ähren ... ... 5% 10. Glassplitter __... __ __... .............................. .... 2% 11. Sonstige Verletzungen ______ _____ _______ 3% i i Archiv für Ophth. XIV. 2. pp. 103—44 (1868).