Gróf Széchenyi Béla keletázsiai utjának tudományos eredménye, 1877-1880. 1. köt. Budapest, Kilián, 1890-1897. 3 kötetben / Sz.Zs. 1411/1

ELSŐ SZAKASZ Bevezetés gróf Széchenyi Bélától

Bevezetés. L X XXIII (Vom Tsungli Yamen erhalten am 9. Juni 1879.) Uebersetzung. Antwortschreiben des Tsungli-Yamen an den Grafen Széchenyi. Am 5-en Juni er. (Kuangsü 5. Jhr. 4. Mt. 16. Tg.) hat der Dolmetscher der deutschen Gesandtschaft, Herr Arendt uns Ew. pp. gefälliges Schreiben im Original und in einer auszugsweisen Uebersetzung vorgelegt. Ew. pp. erwähnen darin, dass Sie von Sú-chou (So Chou) aus auf dem direkten Wege nach dem Lopnor hätten gehen wollen, dass Ihnen aber der General­Gouverneur Tso nicht gestattet habe, Ihren Dolmetscher und Ihre chinesische Dienerschaft mit sich zu nehmen. Sie wären dann später dahin überein­gekommen, in der Umgegend von Ansi Excursionen zu machen. Von dort würden Sie nach Sú chou zurückkehren, dann zunächst nach dem Kukunor, und von da aus nach H'Lassa gehen. Sie bäten uns, den betreffenden Behörden die erforderliche Weisungen zugehen zu lassen, damit Sie auf dem von Ihnen selbst zu wählenden Wege von Kukunor aus, nebst Ihrer Diener­schaft nach H'Lassa gelangen könnten, sowie auch den Residenten in H'Lassa dahin zu instruiren, dass er Ihnen keine Hindernisse in den Weg lege, wenn Sie von dort aus mit chinesischen und eingeborenen Dolmetschern und Dienern weiter nach Indien, in der Richtung auf Darjeling, gehen wollten. Auf Obiges beehren wir uns Ew. pp. zu erwidern, dass uns am 31-sten Mai er. (Kuangsü 5. J. 4. Mt. 1. Tg.) eine Mittheilung von dem General­Gouverneur Tso zugegangen ist, in welcher er schreibt, Ew. pp. hätten, nachdem Sie Sha-chou * erreicht, vergeblich nach einem weiterführenden Wege gesucht ; Sie wären auf die Berge gestiegen und hätten nach allen vier Himmelsgegenden umhergeschaut, hätten aber überall nur die unabseh­bare AVüste, das Sandmeer erblickt, wo kein menschliches Wesen seinen Fuss hinzusetzen wagt, worauf Sie das weitere Vordringen nach dieser Rich­tung hin aufgebend, zurückgekehrt seien. Dies schreibt uns Tso, welcher dagegen seinerseits von Ihrem Dolmet­scher und Ihrer chinesischen Dienerschaft nichts erwähnt. Wir möchten daher annehmen, dass bei Ihren Unterredungen mit ihm sich Uebersetzungs­Missverständnisse eingeschlichen haben. Wir haben ihn dieserhalb jetzt brieflich befragt und ihm zugleich Ihre sonstigen Wünsche mitgetheilt. Was nun Ew. pp. Absicht anbetrifft, von Kukunor aus über H'Lassa nach Indien zu gehen, so erlauben wir uns, Sie darauf aufmerksam zu ma­chen, dass für Chinesen der Weg von H'Lassa nach Indien nicht offen steht ; wir werden indessen an den General-Gouverneur Tso und an den Residenten in H'Lassa schreiben, damit dieselben, das, was sich den Ver­hältnissen nach als möglich erweist, in dieser Hinsicht veranlassen. Jedenfalls werden an allen denjenigen von Ew. pp. auf Ihrer Reise zu * Sha-chou, oder Sha chou-wei, Ort östlich von Sú-chou.

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