Gróf Széchenyi Béla keletázsiai utjának tudományos eredménye, 1877-1880. 1. köt. Budapest, Kilián, 1890-1897. 3 kötetben / Sz.Zs. 1411/1
ELSŐ SZAKASZ Bevezetés gróf Széchenyi Bélától
LXII Bevezetés. berührenden Orten, an welchen sich von der chinesischen Regierung eingesetzte Beamte befinden, die Behörden längs des ganzen Weges stets angewiesen werden, Ihnen Schutz angedeihen zu lassen, damit alles nach Wunsch gehe. Sollten Ew. pp. indessen wiederum in Gegenden kommen, wo alle Communicationen aufhören und nur selten der Fuss eines menschlichen Wesens hingelangt, so werden Sie gewiss nicht verkennen, dass die Macht der Lokalbehörden, Ihnen Schutz angedeihen zu lassen, hier eine Grenze findet, und auch Ew. pp. selber werden — davon sind wir überzeugt — gewiss nicht leichthin gerade nach einer solchen Richtung hin weiterzudringen versuchen. Wenn, wie in dem Vorfalle mit dem General-Gouverneur Tso, unsere hohen Behörden Ihnen der Wahrheit gemäss Vorstellungen darüber machen, dass irgend eine bestimmte Route, welche Sie einzuschlagen gedenken, entweder wegen Mangels eines gebahnten Weges unpassirbar sei, oder dass es keine Lokalbehörde daselbst gebe, so dass die Gewährung von Schutz und Beistand ausserhalb der Grenzen der Möglichkeit liege : so bitten wir Ew. pp., darin nur den Ausdruck pflichtgemässer Vorsicht und Fürsorge, keineswegs aber die Absicht, Sie in Ihren Plänen zu behindern, finden zu wollen. LTnser Yamén hat nunmehr bereits an den General-Gouverneur Tso und den Residenten in H'Lassa geschrieben, und demselben unter Mittheilung aller Umstände zur Pflicht gemacht, sich Ihrer in jeder Weise auf das Angelegentlichste anzunehmen. Wir ergreifen diese Gelegenheit, Ew. pp. alles mögliche Gute zu wünschen. Uebersetzt von (Gez.) C. Arendt. Peking, den io-ten Juni 1879. Euer Hochgeboren Schreiben an den Freiherrn von SCHENCK vom 12-ten April d. J. ist mir durch den Herrn von BOLESLAWSKI zugesendet worden, da Herr von SCHENCK bereits vor Eingang desselben China verlassen hatte. Es hat mir zur besonderen Freude gereicht, dem Tsungli Yamen gegenüber in Euerer Hochgeboren Interesse wirken zu können und übersende ich Ihnen in der Anlage : 1. Einen Bericht des Herrn ARENDT über eine Zusammenkunft mit den Ministern des Yamen ; 2. Uebersetzung eines Schreibens, welches das Yamen an Sie gerichtet hat und welches Ihnen voraussichtlich mit diesen Zeilen zugleich zugehen wird. Wie Euer Hochgeboren aus beiden Schriftstücken ersehn werden, behauptet das Yamen, dass Ihre Angabe, dass Tso Ihrer Weiterreise Schwierigkeiten in den Weg gelegt habe, auf einem Missverständniss beruhen müsse, dass jedenfalls nichts der Art beabsichtigt gewesen sei und in Zukunft auch nichts Aehnliches vorkommen werde. Für mich selbst besteht kaum ein Zweifel darüber, dass das Yamen sich wohl nur desswegen in diesem Sinne geäussert hat, um den General-Gouverneur nicht in Ihren, wie in unsern Augen com-