Gróf Széchenyi Béla keletázsiai utjának tudományos eredménye, 1877-1880. 1. köt. Budapest, Kilián, 1890-1897. 3 kötetben / Sz.Zs. 1411/1

ELSŐ SZAKASZ Bevezetés gróf Széchenyi Bélától

LXII Bevezetés. sen durchaus gehen wollten, so möchten sie gehen, aber auf ihr eigenes Risiko hin, denn er könne auf diesem Wege nichts für sie thun. Die Reisenden hätten sich mit der Zeit von der Unmöglichkeit, diese Route ohne Hülfe einzuschlagen, überzeugt, und Tso-tsung-t'ang gebeten, ihnen doch seinerseits Leute mitzugeben, um sie dorthin zu geleiten. Darauf habe Tso ihnen erwidert, das könne er nicht ; sie möchten doch über Hami, Turfan nnd Kharaschar gehen ; da hätten die Chinesen eine gebahnte .Strasse, Stationen und Soldaten ; auf diesem Wege sei er gerne bereit, sich der Reisenden in aller Weise anzunehmen, es könne aber nicht von ihm verlangt werden, dass er ihnen eine Eskorte express mitgebe auf einem gar nicht vorhandenen Wege, wo es an Allem fehle. Wollten die Rei­senden die gerade Richtung einschlagen, so müssten sie dies eben allein für sich thun. Darauf hätten die Reisenden sich entschlossen, zunächst nach Ansi, und dann später nach dem Kokonor zu gehen. In obigem Sinne habe Tso-tsung-t'ang dem Jamén geschrieben, und wenn der Herr Graf seine Aeusserungen anders aufgefasst habe, so könnten die Minister nur annehmen, dass irgend ein Missverständniss vorliege. Tso-tsung-t'ang habe gewiss nicht die Absicht gehabt, den Reisenden irgend welche Schwierigkeiten in den Weg zu legen, auch dem Jamén liege es durchaus fern, die Pläne der Expedition durchkreuzen zu wollen. Die Minister erklärten sich darauf gerne bereit, dem Wunsche des Grafen gemäss nochmals an Tso-tsun-t'ang und an den Residenten in H'Lassa, sowie auch (was sie freiwillig hinzusetzten) an den Commandanten des Kuku­nor-Gebietes zu schreiben, damit die Reisenden ungehindert ihren Weg ziehen könnten. Immer wieder und wieder kamen die Minister darauf zurück, dass von beabsichtigten Behinderungen nicht die Rede sei, nur bleibe dabei immer wohlverstanden, dass die chinesischen Behörden nur auf den mit Stationen versehenen und militärisch besetzten, von der Regierung unterhaltenen Stras­sen den Reisenden nach Möglichkeit zur Hand gehen, nicht aber dieselben auf ungebahnten Wegen zu geleiten auf sich nehmen könnten. Im Uebrigen werde die Expedition überall unbehindert sein. Die Minister erklärten schliesslich, dass sie den Brief des Herrn Grafen auch direkt beantworten würden, und bereit seien, Briefe der Gesandtschaft an ihn zu befördern Alle diese Briefe aber hielten sie für besser, nicht nach H'Lassa, sondern zunächst nach So Chau zu dirigiren, da ja Tso-tsung-t'ang am Besten wissen werde, wohin die Briefe weiter zu schicken seien. Den Brief an den Grafen SZÉCHENYI wünschen die Minister von mir in's Deutsche übersetzt zu haben, damit nicht durch etwaige falsche Uebersetzung Irrthümer entstehen. (Gez.) C. Arendt.

Next

/
Thumbnails
Contents