J. Újhelyi szerk.: Fragmenta Botanica 3. 1963. (Budapest, 1963)
Dr. Fekete, Gábor: Verbreitungspunktkarten der Pflanzenarten des Bakony-Gebirges I. Charakterarten der Schluchtwälder
98 montanen, bzw. hochmontanen Arten im Vergleich mit RÉDL's Florenwerk /RÉDL 1942/ auf das Doppelte zu vermehren; d.h. die im Florenwerk mitgeteilten 50 Vorkommen der 5 Arten im Laufe der Geländeforschung auf 100 zu erhöhen. Auf unseren Karten sind die eingekreisten Buchstaben die Anfangsbuchstaben der wichtigeren Ansiedlungen im Bakony-Gebirge , die ununterbrochenen Linien bezeichnen die Schiuchte und die Schlucht artigen Täler, die gestrichelten Linien einige wichtigeren Täler. Der schwarze Punkt bezeichnet die Fundorte der betreffenden Pflanze im Schluchtwald und die leeren Kreide das Vorkommen in anderen Gesellschaften. Phylliti8 scolopendriu m - die namengebende Charakterart der Schluchtwälder - findet ihre Existenzbedingungen in 56 % ihres Vorkommens im Schluchtwald /Abb. 1/. Augenfällig ist die Anhäufung der Angaben in den höher gelegenen, niederschlagsreichen Gebieten des nördlichen Bakony.Hier ist diese Art stellenweise auch schon in solchen felsenbödigen Buchenwälder zu finden, welche einen Übergangszustand und Übergangsverhältnisse zum Schluchtwald aufweisen, mit Acer pse udoplatanu s und Fraxinus excelsio r in ihrem Laubbestand, Lunaria rediviv a zeigt ein ganz ähnliches Bild /Abb. 2/. Ihre Vorkommen decken sich örtlich annähernd mit den Stellen der Phyllitidi-Aceretum Bestände. Die grösste Affinität zum Schluchtwald weist diese Art auf /70,6 %/. Ausser dieser Assoziation dringt diese Art auch in solche Buchenwälder vom Übergangstyp ein /meistens mit Phyllitis gemeinsa m/, welche sich an die höheren Teile der Schluchtwaldbestände anschliessen. Ausnahmsweise kann sie auch auf den frischen Schuttböden der zum Buchenwald übergehenden Bestände der BuchenKarstwalder /Fago-Ornetum/ gedeihen. Hinsichtlich ihres AnhäufungsZentrums gesellt sich Anthriscus nitid a auch zu den vorigen Arten /Abb. 3/. Das Bakony-er Teilareal dieser hochmontanen Art ist innerhalb des Mittelgebirges vollkommen inselartig.Die vom Anhäufungs- i