J. Újhelyi szerk.: Fragmenta Botanica 3. 1963. (Budapest, 1963)
Dr. Fekete, Gábor: Verbreitungspunktkarten der Pflanzenarten des Bakony-Gebirges I. Charakterarten der Schluchtwälder
99 Zentrum abgesonderten zwei extremen Vorkommen /im Süden: Ajka: „Köleskepeárok", im Osten: „Burokvölgy"/ sind, analog zu manchen anderen montanen-hochmontanen Arten, ein Beweis für den einst stärker hochmontanen Vegetationscharakter des Bakony-Gebirges . 57 % des Vorkommens ist in Phyllitidi-Aceretum Beetänden zu finden,nur selten in den übergangsbildenden Buchenwäldern. Ihr, gegenüber den vorhererwähnten zwei Arten, stärkerer montan-subalpiner Charakter erweist sich durch die Tatsache, dass sie ihren optimalen Standort am mehreren Stellen im mit dem Schluchtwald im Kontakt stehenden Erlenwald der Talsohle /Aegopodio-Alnetum/ , bzw. in den Übergangszonen , oder in der Hochstaudenvegetation des Bachufers der bewaldeten Täler findet . Polystlchum lobatu m ist schon von einer weiteren zönologi8chen Amplitude /Abb. 4/. Die Verdichtung und die Dispersion der Punkte erinnert an die vorherigen, ihre Gewichtigkeit im nördlichen Bakony iet auch auffallend. Ihre Grenze in diesem Gebiet fällt aber eher mit der des auf Schuttböden lebenden Buchenwaldes , als mit der des Schluchtwaldes zusammen, obzwar ihre Häufigkeit auf ein hiesiges Optimum hinweist. Prozentsatz des Vorkommens: 45,10 %. Moehrlngla muscos a bietet schon ein anderes Bild /Abb. 5/. Diese Art betrachten wir für eine zuallerletzt „gute" Blütenpflanzen-Charakterart./Nur 35,7 % des Vorkommens fällt auf Schluchtwälder./ Moehrlngla muscos a ist eine Art der schattigen Felsen und Felsgerölle in der hochmontanen Waldzone. Solche Fundorte können sich im Bakony-Gebirge meistens nur auf nördlichen Felsen der tiefen Schiuchte und auf ihren Abhängen ausbilden, in unmittelbarer Nachbarschaft der Schluchtwälder,teilweise auch in Jene eindringend. Ihre spezielle, aus wenigen Arten bestehende, kalkstein-schuttbewohnende Assoziation - in welcher in unsere"- Berggegend ausser Moehrlngla muscos a auch noch Urtic a dioica oder P arletarla erect a dominieren kann, und In welcher auch noch Cyetopterls fragili s und Chrysoaplenlum alternifoll um gros-