Sárospataki Füzetek 21. (2017)

2017 / 2. szám - RESEARCH PAPERS-FORSCHUNGSMATERIALIEN - Postma Ferenc: Das testament des verstorbenen ungarischen studenten Johannes /János N. Szepsi (Franeker, den 28. april 1658) und die erfreuliche entdeckung von etlichen büchern aus seinem nachlass

Research Papers | Forschungsmaterialien Ferenc Postma DAS TESTAMENT DES VERSTORBENEN UNGARISCHEN STUDEN­TEN JOHANNES / JÁNOS N. SZEPSI (FRANEKER, DEN 28. APRIL 1658) UND DIE ERFREULICHE ENTDECKUNG VON ETLICHEN BÜCHERN AUS SEINEM NACHLASS „Mortuus in Domino“. Das meldet uns eine handschriftliche Notiz aus späterer Zeit — in der ältesten Matrikel des Sárospataker Collegium — bei der ursprünglichen Ein­schreibung von Johannes N. Szepsi als Student an der illustren Schola Sdrospatakien- sis, den 17. Dezember 1652.1 Und eine andere Quelle erwähnt zugleich - in einer weiteren Aufführung der Sárospataker Studenten - den Ort, wo Szepsi während seiner späteren Peregrinatio „ad Academias“ letztendlich „im Herrn entschlafen“ war: „obiit Franequerae“,2 d.h. verstorben in Franeker, in der friesischen Kleinstadt, wo er sich zuvor — am 8. Juli 1657 — offiziell als Student der Theologie an der örtlichen Universität hatte einschreiben lassen.3 Ein Anfänger in der Theologie war er zu dieser Zeit aber nicht. Schon einige Jahre befand er sich bereits als Peregrinus in den Niederlanden, wo er zuerst in Ut­recht studierte (1655)4 und später seine Studien fortgesetzt hatte an der Universität Groningen (Immatrikulation am 30. September 1656).5 Auch in Franeker sollte er in theologicis gute Fortschritte machen, und - wie zuvor in Utrecht und Gronin­gen - etliche theologische Werke, unter denen auch viele akademische Drucke (u.a. zahlreiche Disputationes exercitiigratia! Übungsdisputationen), sammeln (siehe dazu unten: Appendix III). Als er dann dort am 3. Mai 1658 — „piacidé et beate in Domi­’ * Für ihre Hilfe bei der Analyse und der Deutung von Szepsis Testament danken wir hier im be­sonderen Herrn Piter van Tuinen (Harlingen) und Frau Dr. Judit Vásárhelyi (Budapest). Für die Kor­rekturen des Deutschen danken wir Herrn Dr. Péter Eredics (Rijswijk) an dieser Stelle recht herzlich. Siehe dazu: Richárd Hörcsik: A Sárospataki Református Kollégium diákjai, 1617-1777, Sárospa­tak, SRKTudományos Gyűjteményei, 1998,85: Johannes N. Szepsi. 2 Siehe dazu: József GULYÄS: A sárospataki főiskola diákjai (IV), Egyháztörténet, 1944/2, 127— 136,129. - N. B.: Die spätere Notiz:„ubi obiit Franequerae" gehört hierzu Szepsi, nicht zu dem darauffolgenden - am 6. Januar 1653 immatrikulierten - Studenten Nicolaus O. Pataki, und statt 1657 sollte man hier 1658 lesen. Beide Korrekturen sollte man auch anbringen in: Hörcsik: A sárospataki Református Kollégium diákjai. 3 Siehe dazu: S. J. Fockema Andreae - Th.J. Melier (Hrsg.): Album Studiosorum Academiae Franeke- rensis, 1585-1811; 1816-1844., Band I, Naamlijst der Studenten, Franeker, 1968, 170 (Nr. 5787): Johannes Sepsi, Ungarns, Theol. 4 Siehe dazu: Album Studiosorum Academiae Rheno-Trajectinae, 1636-1886. - Accedunt nomina Curatorum et Professorum per eadem secula, Ultrajecti, 1886, 45: Joannes Szopsi, Ungarus, S. S. Theol. Stud. - Vgl. aber dazu: Réka Bozzay - Sándor LadAnyi (Hrsg.): Magyarországi diákok holland egyetemeken, 1595-1918. // Hongaarse studeň ten aan Nederlandse universiteiten, 1595- 1918, Budapest, ELTE Levéltár, Magyarországi diákok egyetemjárása az újkorban 15, 2007,131 (Nr. 1337), wo Szopsi und Szepsi offensichtlich nicht identisch sind. (Trotzdem sollte dieser Szopsi seine Studien in Sárospatak [!] angefangen haben). 5 Siehe dazu: Album Studiosorum Academiae Croninganae, Groningen, 1915, 77: Joannes N. Sepsi, Ungar., Theol. 2017-2 Sárospataki Füzetek 21 145

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