Pro patria. Tanulmányok - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai III. Tanulmányok 12. (Nyíregyháza, 2004)

Resümees

aufzubauen, so hoffte Kossuth durch die Unabhängigkeitserklärung , die Anerken­nung des Landes zu erlangen. Die Enthronung erleichterte der russischen und öster­reichischen Diplomatie das Annehmen der Intervention ,international und im Wes­ten. Die russische Presse berichtete häufiger über den ungarischen Freiheitskampf, berichtete über Kossuth, später kommentierte sie den österreichisch-ungarischen Ausgleich als notwendigen Kompromiss , während sie im Zusammenhang mit Kroa­tien, den slawischen Zusammenschluss propagierten. Neben den realen Nachrichten wurden auch falsche verbreitet, nach denen die Söhne Kossuth's bald über Galizien, an der Spitze der russischen Armee einmarschieren würden, um Ungarn zu befreien. Das Verhältnis des Habsburger Reichs (mit Ungarn) und Russlands gestaltete sich ei­gentümlich. Die Untersuchung der Diplomatie, im dichten Netz des öffentlichen Le­bens, der ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes, sowie die Untersuchung der darauffolgenden Zeit hat bewiesen: Das Wirken Kossuth's wirkte,zwar mit ver­schiedener Intensität, aber bis zum Schluss als Katalysator. Die russische öffentliche Meinung und sogar die russischen Schritte in der Diplomatie, bewiesen, dass man sei­ner Stellungnahme Beachtung schenkte. Sándor Galambos: skizziert in seiner Arbeit mit dem Titel László Böszörmé­nyi, der „kleine Kossuth" J*aralellen und Veknüpfungspunkte, das Leben des aus niederem Adel und aus dem Komitat Szabolcs stammenden László Böszörményi, der als junger Mann im Freiheitskampf 1848-1849 als Kossuth's Soldat kämpfte. In den Kämpfen zeichnete er sich häufig durch besondere Heldenhaftigkeit aus. In den Jah­ren 1860 wurde er im Bezirk Nagykálló drei Mal als Parlamentsabgeordneter ge­wählt. Im Parlament vertrat er Kossuth's Ideen, er wurde ein anerkannter Führer der „Linksradikalen", der für die Unabhängkeit kämpfte. Als Redakteur der 1867 gegrün­deten Ungarischen Zeitung gebrauchte er alle legalen Mittel, um den Ausgleich zu­nichte zu machen. Unter anderem veröffentlichte er häufig Briefe, der in der Emigra­tion lebenden ehemaligen Gouverneure, die sich an die heimatliche Leserschaft rich­tete. Wegen einer Behauptung im sogenannten „Vácer Brief wurde Böszörményi, in Abwesenheit des Autors, in einen Rechtsstreit verwickelt. Umsonst setzte Kossuth sich für ihn ein, der Redakteur wurde zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Infol­ge seiner schweren Erkrankungen verstarb Böszörméni 1869 im Gefängnis. Attila Pejin: versucht in seiner Schrift mit dem Titel „Die Spuren des Kossuth­Kults in Zenta und in Nagykanizsa" mit Hilfe wortkarger Archivangaben, zeitge­nössischen Presseberichten und anderen mittelbaren Quellen, die Erinnerungen, die mit Lajos Kossuth, der Revolution und dem Freiheitskampf in Zusammenhang

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