Pro patria. Tanulmányok - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai III. Tanulmányok 12. (Nyíregyháza, 2004)

Resümees

stehen, zusammenzufassen. Der Respekt Kossuth's Person gegenüber wurde haupt­sächlich augrund des Sturzes des Freiheitskampfes genährt, was sich vor allem da­durch erklären lässt, dass Kossuth anfangs gezwungenermaßen das Land verlassen musste, später dann freiwillig in der Verbannung lebte. Auch in der Emigration hielt Kossuth einen engen Kontakt mit der großen Zahl seiner Anhänger in Ungarn auf­recht. Auch dieser Kontakt trug dazu bei, dass seine Person auch in seiner Abwesen­heit nicht vergessen wurde. Sein Tod führte zu einem frenetischen Aufschwung des Repekts gegenüber seiner Person, in den Gemeinden wurden öffentliche organisierte Gedenkveranstaltungen abgehalten, ausserdem wurden Kossuth-Freudeskreise ge­gründet, die das 48-iger Erbe bewahrten und weitergaben. In Zenta wurde noch zu Kossuth's Lebzeiten eine Strasse nach ihm benannt, mehr noch, am 15. März 1887 wurde er zum Ehrenbürger ernannt. Nach seinem Tod wurde, auf Initiative der Land­wirte, für eine Kossuth-Gedenksäule gesammelt, dann zum 100.Jahrestag seiner Ge­burt für ein Denkmal, keines der beiden wurde fertiggestellt, schliesslich wurde die neue Eisenbrücke nach ihm benannt. Diese Formen des Gedenkens sind auch in Ma­gyarkanizsa zu finden, hier wurde sogar der „Turiner Einsiedler" gebeten, Abgeord­neter zu werden, aber ohne Erfolg.

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