Pro patria. Tanulmányok - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai III. Tanulmányok 12. (Nyíregyháza, 2004)

Resümees

wurden untereinander militärische Ränge verteilt. Später zogen die vereideten Trup­pen in die umliegende Gegend, verkündeten den Aufruf, rekrutierten Truppen für den Freiheitskampf und raubten unterwegs befindliche Adelshöfe aus. Nur von wenigen Beregszászer Soldaten lässt sich der Weg verfolgen. Die Schriften aus dieser Zeit, die den Kontakt zwischen Beregszász und dem Fürsten zum Inhalt haben, sind sehr wort­karg, zwei von diesen stellt der Autor vor. Rákóczi hielt sich mehrmals in der Gegend auf, das Andenken daran hält die Tradition des Volkes auch noch heute wach. Péter Takács: zeigt in seiner Studie "Kossuth und das Komitat Szabolcs" ein breites Bild der Politikgeschichte, mit Hilfe eines Blattes, das in den Jahren 1832-36 im Parlament entstand, ausserdem mit den parlamentarischen Berichten, herausgege­ben von Kossuth. Es geht auch um das Komitat Szabolcs und ihre Botschafter István Patay, János Vay und den an Stelle Vay's tretenden Imre Jármy und deren Meinung und ihre Tätigkeit. Der Autor beschreibt desweiteren die blutige Amtserneuerung des Jahres 1836 zu Kalló. Ab Mai 1837 beschränkte sich der Kontakt zwischen dem Ko­mitat Szabolcs und Kossuth nur auf die Schriften, dass das Komitat Einspruch dage­gen erhob, dass man Kossuth ohne Richterspuch eingesperrt hat. Die Jahre seit 1832 begründeten auf menschlichem und prinzipienfreundschaftlichem Gebiet, die enge Freundschaft zwischen den Anführern des politisierenden Adels und Kossuth, mit dem Ergebnis das die Würdenträger des Komitats bis zum Schluss an der Seite der Revolution und des Freiheitskampfes standen. Sie stellten zahlreiche Honvéds und leisteten ihre Kräfte übersteigende Abgaben. Als Folge dieses Aufeinanderangewie­senseins neuer Qualität und des gern angenommenen Kontaktes, entstand es, das das Komitat Szabolcs in der Zeit des Dualismus unabhängige und 48-er Sympathisanten als Abgeordnete ins Parlament entsandte. Csaba Katona: in seiner Schrift mit dem Titel "Skandalöse Amtserneuerung im Komitat Szabolcs der Reformzeit, wie es Kossuth sah", die dem Gedenken, des 2003 verstorbenen Nyíregyházer Archivars, Dr. Géza László, gewidmet ist. Der Au­tor stellt mit Hilfe der zweiten Nummer, der von Kossuth 1836-37 herausgegebenen gesetzesbehördlichen Berichte, die blutige Amtserneuerung in Szabolcs vor. Die Grundlage bilden die Berichte des adligen Nyíregyházer Leutnants und Korrespon­denten des Blatts, György Inczédy. So werden die ersten 150 Leser in fast jedem Ort der Landes informiert, das im Komitatshaus zu Nagykálló am 14. und 15. Juni 1836, eine mit einem Skandal endende Wahl stattfand. Die Anhänger der Untergespan­kandidaten attackierten sich heftig. Die in tätliche Übergriffe eskalierenden Mein­ungsverschiedenheiten forderten mehr als 10 Todesopfer und mehr als 100 Verletzte.

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