Pro patria. Tanulmányok - A Szabolcs-Szatmár-Bereg Megyei Levéltár Kiadványai III. Tanulmányok 12. (Nyíregyháza, 2004)

Resümees

Auffassung'und seine gesellschaftliche Tätigkeit bestand aus zwei Eckpfeilern: der Dienst für das Herrscherhaus und die Vertretung der Ordnungsbelange. Während er diese beiden Dinge bis 1703 miteinander vereinbaren konnte, musste er sich im Jahre 1711 entscheiden, er entschied sich für die ihm wichtiger erscheinende Tätigkeit. István Czövek: untersucht in seiner Arbeit mit dem Titel „Russland und der Rákóczi-Freiheitskampf" wie Ferenc Rákóczi IL, Ungarns Oberhaupt, und Peter I., Russlands Zar, auf die auf sie zukommenden diplomatischen Aufgaben vorbereitet waren. Ihre Bildung und ihre Erziehung waren sehr unterschiedlich. Rákóczi ent­stammte einer Familie mit großer Vergangenheit mit weitreichenden europäischen Familienkontakten, er war ein Herrscher der Spätrenaissance, der kein Geheimnis daraus machte, dass er das Oberhaupt Ungarns werden wollte. Um Peters Vorberei­tung zum Herrschertum kümmerte sich niemand. Der spätere Reformator eignete sich nur das Notwendigste an, und das auch nur lückenhaft. Auf beide warteten große Aufgaben als Staatsmänner: sie mussten beide einen gut organisierten Staat gründen und dazu eine entsprechende Aussenpolitik heranbilden. Der Rákóczi-Freiheitskampf war im System des europäischen Bündnisses lokal begrenzt, denn die Habsburgfeind­lichkeit der Bewegung zwang das System, sich auf die Seite der Franzosen zu stellen. Peters Herrschaft dagegen entwickelte sich mit der Partnerzarin Sophia und ihrem Vertrauten Wassili Golizin, der die europäische Politik erarbeitete, zumal er Mitglied der türkengegnerischen heiligen Liga wurde. Während Rákóczi sich durch seine Hei­rat bemühte, seine Position in Europa zu stärken, versuchte Peter in Hag und Wien für das Bündnis gegen die Türken zu propagieren. Ab 1704 begannen Verhandlungen über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit Ungarns und Russlands, aber wegen der unterschiedlichen politischen Ziele kam es zu keiner Vereinbarung. György Csatári: lässt in seiner Studie mit dem Titel „Beregszász in der Zeit des Rákóczi-Freiheitskampfes"die Anfange des Freiheitskampfes, hauptsächlich an­hand der Tagebücher des Fürsten Sándor Károlyi und Pál Tarpay, sowie anhand von Quellen des Archivs Wiederaufleben. Am 22. Mai kam es in Beregszász zur Teil­nahme am Freiheitskampf, nachdem sich viele in Vári den Aufständischen von Tarpa angeschlossen haben. Auf dem Marktplatz verbreitete man, dass Rákóczi nach Bereg­szász käme und sogar schon unterwegs sei. Tamás Esze und Albert Kis verkündeten den Brezaner Aufruf, sie entrollten die roten Fahnen mit der Aufschrift der Parole „Mit Gott für die Heimat und die Freiheit", sowie mit dem Namen und dem Rang Rákóczi's beschriftet. Danach begannen sie mit militärischer Organisation:die sogenannten Volksfuhrer legten ihren Eid ab, danach

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