Helytörténeti tanulmányok - Szabolcs-Szatmár-Bereg megyei levéltári évkönyv 8. (Nyíregyháza, 1990)

Rezümék (német és orosz nyelvű)

war es klar, da3 die Wahlen die Kräfteverhältnisse nicht nur un­ter den Koalitionspartnern, sondern auch innerhalb der Arbeiter­klasse klären werden. Die Frage der neuen Wahlen haben die beiden Arbeiterpartei­en mit der.Modifizierung des Wahlgesetzes verbunden. Das am 23. Juli 1947 angenommene Gesetz hat den Kreis der Wähler und der Wählbaren wesentlich verringert. In dem Wahlbezirk Szabolcs­Szatmár-Bereg betrug die Zahl der Wahlberechtigten 307.725, da­von wurde 4,6% das Wahlrecht entzogen. Wegen des Wahlbündnisses war die sozialdemokratische Pres­se den Kommunisten gegenüber gemä3igt, aber in den Reden haben sie keinen Hehl daraus gemacht, da3 sie für ihren grö3ten Riva­len die Kommunisten gehalten haben. Auf die Chancen der SDP wirkte es ungünstig aus, da3 der langjährige Bezirkssekretär der Partei seines Amtes enthoben wurde, der neue, aus einem anderen Bezirk hierher versetzte Sek­retär stie3 auf Mi3trauen. Bei den Wahlergebnissen der SDP kann die Umstrukturierung der Bezirksorganisation nach der Befreiung nicht au3er acht ge­lassen werden. Bis Mitte 1947 hat die Rolle der Handwerker, Kleinhändler und Intellektuellen zugenommen. Die Parteipolitik hat sich nach rechts verschoben, der bedeutende Teil der linken Sozialdemokraten sind in die Kommunistische Partei hinübergetre­ten. Au3er der Unabhängigen Partei der Kleinwirte verlor die SDP in diesem Wahlbezirk Stimmen: der Stimmenanteil von 9,6% im 1945 ging jetzt auf 6,3% zurück. In Nyíregyháza vom 17,6% auf 6,6%, wobei die Kommunisten ihre Stimmen verdoppelt haben. Die Rivalisierung der Arbeiterparteien lenkte die Aufmerk­samkeit von den Oppositionsparteien ab, die in Szabolcs mit 51%, in Szatmár-Bereg mit 16,5% eine nicht zu unterschätzende poli­tische Kraft bedeuteten. Im Anhang publiziert die Verfasserin eine Dokumentenauswahl.

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