Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN LITERATUR VON SZÉKESFEHÉRVÁR

Nach der Gründung der städtischen und komitatlichen Blätter wurde er bald zum Mitarbeiter, dann zum Redakteur von „Mitteilungen aus Ko­mitat Fejér". Dieses Wochenblatt mit gesellschaftlichen Themen er­schien am 4-ten Juli 1872 aber es war ziemlich kurzlebig. Das Anzeige­blatt war der Rivale des jede Woche erscheinenden (zum ersten Mal am 6-ten April 1871) Anzeigeblattes „Székesfejérvár". Das Blatt konnte wegen finanziellen Schwierigkeiten nicht lange erscheinen. Sein erster Band wurde 1872 in Székesfehérvár mit dem Titel „Költe­mények" (Verse) herausgegeben. Noch in diesem Jahrzehnt, 1876 pub­lizierte er in Pozsony auch eine Sammlung, „Namenverzeichnis der un­garischen Schriftsteller", mit Sándor Vutkovich zusammen. 1878 heiratete er Nina Czeitler, geboren in Székesfehérvár, die auch li­terarisch begabt war. Die örtlichen Zeitungen - Szabadság, Székes­fehérvári Hírlap, Fejérmegvei Napló - publizierten zahlreiche Gedichte von ihnen. Am 27-sten März 1899 wurde er zum Ehrenraten gewählt. Am 25-sten November 1907 wurde er rentiert als er schon krank war. Am achten Juli 1919 starb er in Székesfehérvár. 7 Székesfejérvár oder Székesfehérvár? Das Jahrbuch des archäologischen und historischen Vereins der Stadt Székesfejérvár für das Jahr 1893 (Redakteur: Dezső Hattyufy) Székesfehérvár, 1893. 8 Die ersten Publikationen in diesem Thema erschienen 1888 und waren teilweise damit verbunden. 9 Studien aus der Vergangenheit der Hauptstadt Budapest 9. (Red.: Károly Némethy - Jusztin Bodo) Budapest, 1941 . 10 Dr. Dezső Hattyufy - Rechtsanwalt. (Rácalmás, 28. Oktober 1851-?). Die oberen Klassen des Gymnasiums besuchte er in dem Zistenzienser Gymnasium in Székesfehérvár, im Jahre 1870. Er studierte Recht an der Universität in Budapest aber inzwischen war er auch Vizenotar des Komitates (16. September 1872). Ab November 1877 wurde er zum Offiziersprokurator, auch noch dieses Jahr zum Vizenotar und später zum Vorsitzenden des Waisenstuhles gewählt. Ab 1 871 unterstützte er begeistert die Gründung der Antiquitätensammlung des Komitates. Er publizierte zahlreiche archäologische Schritte, zwischen 1873-76 war er Redakteur des Wochenblattes „Székesfejérvár". Er war später Sekre­tär des städtischen geschichtlichen und archäologischen Vereins, er war auch Redakteur des Vereinjahrbuches. (I. 1885 und II. 1893). 1 1 Geschichtliche Studie der Siedlung Moha. Ein Buch des Geschichtli­chen und Archäologischen Vereins zu Komitat Fejér und der Stadt Székesfehérvár. Székesfehérvár, 1883. S. 27. 1 2 Dezső Rexa (Pest, 28. Februar 1 872 - Budapest, 19. November 1964): Archivar, Bildungshistoriker, Schriftsteller. Er war der Archivar vom Komitat Árva und Leiter der Csaplovics-Bibliothek, dann arbeitete er in Székesfehérvár, im Archiv vom Komitat Fejér, dann im Komitat Pest.

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