Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN LITERATUR VON SZÉKESFEHÉRVÁR

BEMERKUNGEN 1 Diese Schrifte gelangen Ende der 1960-er Jahre nach Ungarn zurück und sie wurden in dem Ungarischen Staatlichen Archiv untergebracht. 2 Die Auferlegung von Székesfehérvárs Vergangenheit fing unter anderem in der Zeitschrift Wissenschaftliche Sammlung an. Die Redakteure waren István Horvát und Mihály Vörösmarty. Ein Teil der Publikationen bezieht sich auf das Kapitel und auf das Komitat. 3 Kálmán Csapó (tagyosi), Rechtsanwalt (Székefehérvár, 13. Januar 1841 - Veszprém, 15. Februar 1931): Er war der Sohn des ersten Vize­gespans vom Komitat Veszprém und von Alovsia Hollósv. 1859 nahm er an den Studentenbewegungen teil, deswegen musste er seine Studien unterbrechen. Im Jahre 1865 wurde er zum Rechtsanwalt. 1867 wurde er zum ersten Vizenotar, später zum Hauptnotar vom Komitat Veszprém erwählt. 1 878 wurde er zum Vertreter der Landesversammlung aus dem Bezirk Enying gewählt. Im Jahre 1883 zog er sich zurück und arbeitete als Rechtsanwalt zuerst in Balatonfüred, später in Veszprém. 4 Imre Henszlmann: Die Ergebnisse der Székesfehérvárer Ausgrabungen. Pest, Gusztáv Heckenast 1864. 5 János Erdy: Die in Székesfehérvár gefundenen Grabdenkmäler vom König Béla III. und seiner Frau. Ungarn und Siebenbürgen in Bildern, I. Band, Pest, 1853. 6 Károlv Moenich, der Wissenschaftler-Hauptarchivar ist am 24-sten Oktober 1840 in Ciffer (Komitat Pozsony) geboren. Sein Vater war Rechnungsführer. Er lernte in Mohács, Győr, Nagyszombat und Pozso­ny und er wollte ab 1859 Pfarrer studieren. Er trennte sich aber bald von dem Emericanum und wurde zum Sekretär beim Grafen Károly Zi­chy. Er betreute hier die Bibiothek, später arbeitete er als Rechnungs­führer. 1869 arbeitete er auf Empfehlung von Pál Hunfalvv, dem be­rühmten Sprachwissenschaftler und Etnographen beim Landesstatistikamt. So lernte er Ende der 1860-er Jahre Székesfehérvár und das Komitat kennen. Bei der Gründung der städtischen Munizipalbehörde (am 18-ten April 1872) wurde er einstimmig zum Kontrolleur der Hauskas­se gewählt, dann wurde er nächstes Jahr - am 22-sten Dezember - zum städtischen Archivaren ernannt. Früher, 1848 und bei den nachfolgen­den Wahlen wurde der Archivar den wichtigeren städtischen Amtsträ­gern ähnlich gewählt. Die Stelle war in den 1870-er Jahren nicht popu­lär, sie war öfter bloß für kürzere Perioden besetzt. Viele Leute unter­nahmen das Amt nur weil sie keine bessere Stelle hatten. Moenich schrieb Anfang seiner Tätigkeit hauptsächlich Verse, Erzählungen und sprachwissenschaftliche Studien. Diese erschienen in erster Linie in hauptstädtischen Zeitungen (Napkelet, Hölgyfutár, Vasárnapi Újság).

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