Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)
Skizze über die Verfolgung der katholischen Kirche in Ungarn (1945-1957)
Dezember 1957 früh am Morgen beim Ausüben seines priesterlichen Dienstes Opfer eines Mordanschlags geworden, der sein junges Leben auslöschte. Er wurde 1931 in Szombathely geboren, und zusammen mit seinen zwei Brüdern wurde er Diener des Herrn. Am 19. Juni 1955 spendete ich ihm die Priesterweihe. Nach seiner Weihe diente er als Kaplan in Räbakethely. Reich begabt widmete er sich eifrig den theologischen Wissenschaften, mit Opferbereitschaft setzte er sich als gewissenhafter Seelsorger für die Gläubigen ein und in aufrichtiger Ehrfurcht gehorchte er seinen Oberen. Sein Leben war Vorbild, sein Tod das Opfer von Abel, das der Herrgott annehmen möge für das Heil seiner Gläubigen. Am 18. Dezember setzte ich ihn in der Familiengruft in der St.Quirin-Kirche bei. Neunzig Priesterbrüder und viele Hunderte Gläubige umgaben seinen Sarg und die schmerzvollen Eltern und Brüder. Wir werden unser junges Opfer nicht vergessen und über unsere Pflichtmessen hinaus helfen wir ihm mit Gebet und Eucharistiefeiern. “ 82