Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Skizze über die Verfolgung der katholischen Kirche in Ungarn (1945-1957)

der Kirche in Kethely teilte sich die angreifende Gruppe und ein Teil ging auf dem unteren Weg zum Haus des vermutlichen Kranken voraus. Hier erlitt Kaplan Brenner den letzten Angriff.“ Im Dorf hörte man Geschrei: „Passt auf, da läuft er...“; „Tut mir nichts an!“; „Mein Gott, hilf mir!“. Das Opfer verteidigte sich mit seiner Taschen­lampe. Nachdem man sie ihm entrissen hatte, wurde er mehrmals auf den Kopf geschlagen, auch seine Brille wurde heruntergeworfen. Dann bekam er die meisten der Messerstiche. Nachdem man ihn unschädlich gemacht hatte, zog man ihn an seinen Füßen durch die nahe­liegende Hecke. Dabei fiel einer seiner Schuhe von seinem Fuß, das Rochett wurde völlig hochgekrem­pelt, deshalb sind daran wenige Messerstiche zu sehen, viel mehr am Hemd. Die Verteidigung war auch deswegen erschwert für János Brenner, weil er auch noch das Altarsakrament zu schützen hatte. Er legte nämlich seine linke Hand darüber und nahm es so in Schutz. An dieser Hand erlitt er sehr viele Stiche, jedoch war keiner tödlich. Er verlor aber sehr viel Blut. Auch 75

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