Kerényi Ferenc: Pécs szabad királyi város német és magyar színjátszásának forrásai a Baranya megyei levéltárban, 1727-1848 (Színháztörténeti könyvtár - Új sorozat 26., Budapest, 1992)

A SZÍNHÁZTÖRTÉNETI FORRÁSOK ÉS LELŐHELYEK ISMERTETÉSE

Die in den Verträgen festgelegte Zeitdauer der Theater­saiáons war von mehreren Faktoren abhängig. Die Wintersaison dauerte zum Beispiel ab Oktober des gegebenen Jahres, nach dem Abschluß der Weinlese bis April nächsten Jahres, bis zum Beginn der Frühjahrarbeiten. Aber diese sechs Monate wurden oft ver­schoben oder verkürzt. Aber ebenso stehen wir mit der Frühlings­saison, als das Bürgertum wegen Bodenfrost und kirchlichen Feiertage ohne Arbeit bleibend, ins Theater gehen konnte. Die Zeitdauer dieses kurzen Abschnittes änderte sich auch mehrmals, sogar wurden auch für die Frühjahrsai son in mehreren Fällen keine Verträge geschlossen. Die Sommersaison existierte offiziell nicht, aber wir\ finden Beispiele, daß die Wanderbühnen zu dieser Zeit die Möglichkeit hatten zu spielen. Also diesfalls das däs Maximum, was man erschließen und bekanntmachen konnte. Auf Grund von größerer und differenzier­ter Übersichtlichkeit gaben wir die ungarischen und deutschen Theatergesellschaften gesondert an. Das hier veröffentlichte Verzeichnis gibt den Namen des betroffenen Direktors an und den von ihm bestimmten Dienstbereich (Posten), z.B. Theater­unternehmer sowie den Namen der Theatergesellschaft (wenn der Name bekannt ist) und die bekannten Zeitpunkte des Spiels. Anhang: Dokumente der Theatergeschichte Es handelt sich um die Mitteilung solcher Quellen nach origi­naler Schreibweise , .deren Bekanntmachung auszugsweise auch in Regesten zu finden ist. Diese vollständige Mitteilung (der Quellen) halten wir deshalb für wichtig, weil jedes Dokument in seiner Art beispielhaft ist, und die erwähnten Dokumenten das sprachliche und kulturelle Umfeld des Reformzeitalters sowie der vorangehenden Epoche besser bekannt zumachen helfen. Die Sprache und die Ausdrücke der zur Veröffentlichung be­stimmten Schriftstücke, unabhängig davon in welcher Sprache sie geschrieben wurden, wiederspiegeln die wunderbare sprachlichegeistige Welt, die den Zeitabschnitt vor der XLIII

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