F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1998/2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1998)
MŰHELY - Horányi Éva: Családi ház a Rózsadombon
des Bauherrn mit interessantem, heute bereits außergewöhnlichem Beitrag zum Bauablauf der Villa, dem Verhältnis zwischen Auftraggeber und Architekten, dem Schicksal des Gebäudes. Wir analysieren anhand der erwähnten Quellen bei einer 1936-37 für eine großbürgerliche Familie erbauten Villa, wieweit es dem Architekten gelang, seine in der Schrift „Das neue Haus" über den Familienhaus-Entwurf dargelegten Prinzipien, in der Praxis zu verwirklichen. Das dreigeschossige Haus mit zwei Wohnungen sowie Bedienungsräumen und Hausmeisterwohnung im Untergeschoß verfügt über günstige Ortungs-Voraussetzungen. Einer der wichtigsten Vorzüge der Villa ist die auf Gegensätze gebaute Massenformierung, vereint mit auch für die anderen Werke des Architekten charakteristischen individuellen Fassadengestaltung. Das Haus bestand aus zwei - dem Grundriß und der Einrichtung nach - gleichen Wohnungen, dominierende Räume waren die jeweils besonders großen, teilbaren, mehrfunktionellen Wohnzimmer. Die besonders durchdacht entworfene, aus mobilen Elementen zusammengestellte Möblierung entstand ebenfalls nach Plänen von Kozma. Nach dem Krieg wurden an der Villa Umbauten durchgeführt: Man teilte sie in sechs selbständige Wohnungen, beraubte das Gebäude mehrerer Vorzüge. In eine der Wohnungen konnte aber der ursprüngliche Auftraggeber zurückziehen, etwas von der originalen Möblierung retten und bis heute bewahren. Er beaufsichtigte bzw. lenkte das weitere Schicksal des Hauses, konnte somit weitere ungünstige Veränderungen vermeiden. Neben dem einstimmigen Fachurteil der Zeitgenossen und der späteren Generationen bringt auch die besondere Treue des Eigentümers zu seinem vor mehr als sechzig Jahren gestalteten Heim eindeutigen Beweis dafür, daß die sich von Lajos Kozma formulierten Wohnungsgestaltungsprinzipien - auch dank der sorgfältigen Ausführung - behaupteten: Das Familienhaus in der Berkenye utca ist ein großzügiges, bis heute modernes, beachtenswertes Gebäude, dem Schutz gebührt. Éva HORÁNYI HOUSE IN RÓZSADOMB The villa in Berkenye road, on the south-east slopes of Rózsadomb hills a few among the buildings planned by Lajos Kozma in the 30's preserving their original form both from the point of the exterior and the interiors. Beside writings published in periodicals, the plans, original studies, archive photos the personal communications of the architect are special evidences concerning the building process, the connection of the architect and the person ordering the building. The question is how could the architect realise his principles concerning planning, described in the work „Das neue Haus" in the case of building a villa for a rich bourgeois family in 1936-37.