Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)
Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)
Sanktuariums über die aus Stein behauenen Kämpfer Rippen- und und Stirnbogenstücken aus Formziegel angefertigt; die Formziegel stücke des Sockclgesimses sind teils t heute ebenfalls an ihrer originellen Stelle zu befinden (Kat. Nr. 47.1-8; Abb. 839-846). Im Laufe der Forschung der Burg Sárvár kamen manche Profilen aus gebranntem Ziegel zum Vorschein (Kat. Nr. 77.4-7; Abb. 641-642). In Güns aus der Maurer des Wohngebäudes in der Chernél Str. 4. wurden aus Sekundärverwendung zwei spätmittelalterliche Formziegelstücke entfernt (Kat. Nr. 67.1-2; Abb. 478-480) und unter den Befunden der Burg kommen etliche Bruchstücke aus gebranntem Ton vor. unter denen ein Teil einer Platte mit Blendmaßwerk (Kat. Nr. 68.35-38; Abb. 447-448). Die Kreuzstockfenster aus Terrakotta mit geradem Abschluss im Nordflügel des Dominikanerklosters zu Eisenburg sind auf das Ende des 15. Jahrhunderts zu datieren (Szerk. Kat. 83/2; Abb. 940). Es wurde schon oben erwähnt, dass wegen ihrem Interessantsein und Charakteristikum kommen auch die Bodenziegel im Katalog vor. Nachdem die Kirche zu Óriszentpéter im 14. Jahrhundert abgebrannt gewesen war, wurde der Fussboden aus Ziegeln mit Rosetten und Stempelzierde angefertigt (Kat. Nr. 71.3-4; Abb. 580). Mit ähnlichen Motiven verzierte Ziegel sind aus der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kapelle des Zisterzienserklosters zu Lilienfeld (Österreich) bekannt. Eingestempeltes Detail eines Palmettenornaments ist an einem Fragment aus dem 15. Jahrhundert sichtbar, das auf dem Gebiet der an der Grenze von Nagymákfa liegenden verwüsteten Kirchenlage hervorkam (Kat. Nr. 39.1; Abb. 569). Im Museum zu Güns befindet sich auf einem Bodenziegelbruchstück aus unbekanntem Fundort, das vermutlich aus der Stadt stammt, ein Relief mit geschlingten Flechtwerk (Kat. Nr. 95.7; Abb. 492-493). Die reichste Bodenziegelgruppe wurde in der r.-k. Kirche zu Vasszentmihály gefunden: die Bodenziegel des in der Mitte des 15. Jahrhunderts abgebrochenen Sanktuariums sind mit Stempel angefertigten Agnus Dei-, doppelschwänzige Nixe-, getretene Löwe- und Griff-Darstellungen verziert (Kat. Nr. 45.1-15; Abb. 901-909), unter denen drei ähnliche Stücke im Pfeiler der barocken Westempore als Spolien eingemauert aufbewahrt werden. Aus der breiteren geographischen Umgebung sind Ziegelböden gleicher Technik aus dem 15. Jahrhundert bekannt. Auf die Ziegel der Hl-Michael-Kirche zu Ödenburg und der Rüster [ung. Ruszt; Burgenland]) Fischerkirche befinden sich in einem schildförmigen, eingedrückten Stempel mit Punktreihe umgebenen Blendmaßwerke, beziehungsweise Wappenabbildung mit Pfählen, und ins Kreis geschrieben plastische Jerusalemer Kreuze und Sechssterne. 86 Direkte Parallelen der Stücke aus Ödenburg und Rust sind auch mit Punktreihenrahmen umgebenen Schilder aus Wien bekannt. 87 József Hampel zeichnete in Agram (Zagreb; Kroatien) einen Ziegel mit einer Darstellung des gevierteilten Cillei-Wappens mit Geschneide und Sternen; 88 ein ähnliches ist auf dem Gebiet der heutigen Slowenien bekannt. Die rechteckige Anlage des kräftigen, sich nach oben leicht verschmälernden Westturms der Hl-Michael-Kirche zu Csepreg (Abb. 193) kann in Verwandtschaft mit dem vom Anfang des 16. Jahrhunderts an den gebauten Turm der Pfarrkirche (heutiger Dom) zu Eisenstadt gebracht werden. 89 Der Steinrahmen des sich am Turm geöffneten Westtores (Abb. 194-195) datiert den Bau auf das Ende des 15. oder auf den Anfang des 16. Jahrhunderts. Aus gleicher Zeit ist der sich in neuzeitlicher Sekundärver-