Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

wendung gefundene Türrahmen mit Sturtzkragsteinen in der Südfassade des Quer­schiffes der r.-k. Kirche zu Vép (Szerk. Kat. 84/1 ; Abb. 947). Die Steinmetzarbeiten und Steinfragmente vom Anfang des 16. Jahrhunderts an, die unter den Rahmen des Lapidarium Hungaricum bearbeitet werden können, über­mitteln so ein unvollständiges Bild über die Sakralarchitektur im Komitat Vas, dass es nicht einmal als mosaikartig genannt werden kann. Man muss nicht nur mit den Folgen der österreichischen Kunstrichtungen, aber falls mit dem Import der Steinmetzarbeiten im 16. Jahrhundert rechnen. Es bezieht sich besonders auf die Grabmäler, die sich meistens auch heute im Boden, oder in der Mauer der Kirchen befinden, deswegen im Katalog von Lapidarium Hungaricum nur in je einem Fall bearbeitet sind. Gleich den zahlreichen im 16.-17. Jahrhundert entstandenen Denkmälern der Grabsteinsammlung von Ödenbur Museum aus Rotmarmor aus der Umgebung von Salzburg wurde gewiss in Österreich den Kindern von Miklós Jurisics, Ádám und Anna ein wirklich qualitätsvoller Grabstein behauen, der im Jahre 1538 ange­fertigt wurde und welcher auch heute noch den Eingang der Familienkrypta in der Mauer der Hl-Jakob-Kirche zu Güns bedeckt. 90 (Abb. 60) Die Kirche bewahrt noch weitere, etwas spätere Denkmäler von ähnlichem Stoff auf. Ein fragmentarisches Grabmal mit Wappen setzte Pyrrus ab Arco, dem königlichen Rat (f 1562) und seiner zweiten Frau, Margit Szécsy von Felsőlendva (tl570) die Tochter von ihnen, Júlia Arco. (Kat. Nr. 79.165; Abb. 744-746) In Steinamanger, im Franziskanerkloster befindet sich das Grabmal mit Wappen von Zsuzsanna Sibrik (t 1637) in der Mauer des Seitenganges der Kirche. (Abb. 812) Drei Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert in der Burgkirche von Steinamanger - zum Andenken von Pál Brezovith (1616-1644), dem Kastellan von Steinamanger, János Enyedi (1621-1681), dem Vicegespan vom Komitat Vas, Pál Enyedi ( 1675-1689) - sind in der äußeren Mauer des neuen Doms zugemauert übrigge­blieben (Kat. Nr. 81.6-8; Abb. 795-797). In der Hl-Martin-Kirche zu Steinamanger wurde sekundär als Altarplatte der Rotmarmorgrabstein von Freiherrn Matthias Hedly von Hedlyfalva (tl686) (Kat. Nr. 92.39; Abb. 787) verwendet, solange die Grabplatte von Gräfin Elisabeth Batthyány (Abb. 788) auch heute im guten Zustand ist. Im Laufe der letzteren Wiederherstellung der Pfarrkirche zu Bük wurde aus dem Giebel der abgebrochenen, nördlichen Seitenkapelle die sowohl das Monogramm des Auftraggebers, und seiner Frau, beziehungsweise als auch die Steinplatte, auf der das Baudatum 1871 aufgefallen ist, ausgehoben (Kat. Nr. 51.54; Abb. 148-149). * Das Denkmalmaterial der Profanarchitektur, das in den 5. und 6. Bänden des Lapidarium Hungaricum geriet, ist mosaikartiger als das Material des Sakralbaus. Mit den Funden der an den denkmalpflegerischen Restaurierungen anschließenden Forschungen, Ausgrabungen kommen natürlich solche Baugruppe von ländlicher Bedeutung vor, wie die Burgen in Güns und Sárvár, aber kaum einige gelangen aus dem reichen Schlossstand des Komitats hinein. Die bürgerliche Architektur fehlt wesentlich im Ganzen, die einigen Wohnhäuser hinsichtlich ihrer weniger Steinmetz­arbeiten aus dem 18.-19. Jahrhundert sind aus dem Gesichtspunkt der Baugeschichte der Stadt von geringer Bedeutung (Kelcz-Adelffy Str. 13.: Kat. Nr. 96.1, Abb. 476^177;

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