Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)
Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)
Einschränkung, dass was in die Bände des Lapidarium Hungaricum kommt, ist nur von den Zufällen der Auffindung und der Erhaltung abhängig. Die „glücklicheren", im besseren Zustand erhaltenen, eben deswegen schmückhafte, an originellem Ort aufbewahrten Details sind aus der bau- und kunsgeschichtlichen Untersuchung der Bauten natürlich nicht auszulassen. Die Themenwahl des vierten, die Formziegelbefunde des Ofener Burgpalastes vorgetragenen Bandes 6 der Serie Lapidarium Hungaricum zeigte schon, dass der auf die architektonische Fragmente Ungarns andeutende Untertitel auch den Kreis der nicht aus Stein, sondern aus Terrakotta angefertigten Denkmäler, regelmäßig auch Steinmetzarbeiten von gleicher Funktion bezeichnet. Das bezieht sich auch auf das Denkmalmaterial von Westungarn, innerhalb diesem vom Komitat Vas: eben die Verwendung der Bauelemente aus Terrakotta ist charakteristisch für die Material Verwendung eines bedeutenden spätgotischen Baukreises, und die aus diesen Bauten stammenden Fragmente bildeten natürlich einen bedeutenden Teil des Sammeins. Im engeren genommen, gehören die Bodenziegel nicht zu den Bauelementen. Einige aus dem Spätmittelalter stammende Denkmäler vom Komitat Vas weisen jedoch solche interessante, charakteristische Ornamentik auf, dass ihre Aufnahme in den Katalog schien notwendig zu sein, um dadurch auch die Aufmerksamkeit zu erwecken (Güns, Kat. Nr. 95.7; Nagymákfa, Kat. Nr.39.1; Óriszentpéter, Kat. Nr. 71.3-1; Vasszentmihály, Kat. Nr. 45.1-15). (Abb. 492-493, 569, 580, 901-909) Es kam schon im ersten, allgemeinen Lagebericht eine skizzenhafte, programmgebende Einleitung der Buchserie vor, dass die Angabeaufnahme bezieht sich auch auf die in die Kirche originell fest eingebauten Grabmäler, beziehungsweise auf die nachträglich eingebauten Elementen der früheren Bauten, Bauteile. 7 Es bedeutete im Fall der in Museum, in Ausstellung, eventuell in Lager aufbewahrten, beziehungsweise während einer archäologischen Freilegung zum Vorschein gekommenen Grabmalfragmenten, oder in anderer Funktion umgeschnitzt erhaltenen Grabplatten kein Problem, war nicht einmal problematisch im Fall von den in die später gebauten Kirchen übertragenen und dort eingemauerten Grabsteinen. Doch einige Grabplatten der Hl-JakobKirche zu Güns ließen wir lieber aus der Verarbeitung aus, denn sie sind auch heute trotz ihrer vermutlicher Übertragung, neuzeitlicher Zumauerung - wesentlich an ihren originellen Bewahrungsorten, ihre originelle Funktion behaltend auffindbar. Im Fall der Steinmetzarbeiten sekundärer Verwendung erwiesen sich der Zweck und die befolgende Praxis nicht eindeutig bestimmbar. Die einfach als Baumaterial verwendeten Steine bedeuteten kein Problem, vielmehr aber die, welche in gleicher Funktion übertragen wurden. Schliesslich gewannen manche Denkmäler, z. B. die Ornamentsmotive der r.-k. Kirche zu Dozmat in den Katalog Aufnahme, die die äusseren Ecken der polygonalen Apsis, originell die Wandflächen der früheren Apsis gliederten (Kat. Nr. 56.3- 32; Abb. 207-211), ähnlich zu dem Portal der r.-k. Kirche zu Vép (Kat. Nr. 84.4- 10; Szerk. Kat. 84/1; Abb. 947). Aber die im Sanktuarium der r.-k. Kirche zu Bük (Abb. 100) verwendeten, teils umgehauten Ornamente, mit denen in der Nähe von ihr neuverwendeten, romanischen Fenstern bekamen nur im Vortrag Platz, in dem das Gebäude vorgeführt wurde, so wie die übertragene Fenster der r.-k. Kirche zu Szőce, die infolge ihrer Anstellung, während der Inventaraufnahme nicht auf befriedigende