Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

Weise zugängig waren, deshalb ist es unmöglich gewesen, die Messungen und die geologischen Untersuchungen zu erledigen. Wir können darauf nur hoffen, dass diese Arbeit so beachtenswert wird, um eine günstige Auswirkung auf die Schätzung des in ihr verarbeiteten Materials zu haben, damit die nicht in einem einzigen Fall unwürdig belagerten Steinmetzarbeiten unter geeignetere Umstände geraten können. Sollten unsere Angaben deswegen zu veralten beginnen, würden wir darüber keineswegs trauern; es ist jedoch zu fürchten, dass nicht lange her das Gedächtnis an einen Teil der verarbeiteten Denkmäler nur durch unsere Bände aufbewahrt wird, wie wir in diese Arbeit schon solche Denkmäler aufnahmen, die wir bloss aus den früheren Akten des Museums, den Publikationen oder den Dokumentationen der Denkmalpflege kennen [z. B. Csempeszkopács (Kat. Nr. 37.1—4); Gasztony (Kat. Nr. 93.3-4); Güns, Burg (Kat. Nr. 68.8-10, 68.12, 68.16, 68.71, 68.85-86, 68.92); Pornóapáti (Kat. Nr. 74.10); Steinamanger, einstige Kirche in der Burg (Kat. Nr. 81.2-3); Szőce (Kat. Nr. 47.7-8, 47.13); in dem ersten, zusammen­fassenden Band unserer Serie ist schon solches Fragment auf der Liste, 8 deren Spur für heute verlor. - z. B. die mittelalterliche Benediktinerabtei zu Celldömölk (Kat. Nr. 54.4-5), und ein Fragment in Kőszegszerdahely (Kat. Nr. 69.2)]. * Im weiteren Teil der Einleitung möchten wir wegen der oben skizzierten Zufälligkeit des verarbeiteten Denkmalmaterials bloß auf einige nähere-weitere, auf Grund der Denkmäler auch schon heute auslegbaren Zusammenhang aufmerksam machen, und wir möchten die Denkmäler, die im Katalog in alphabetischer Reihenfolge der geo­graphischen Namen stehen, gewissermaßen in chronologische Ordnung stellen. Vor diesem müssen wir uns doch auf ein Hindernis hindeuten: das Materialsammeln des Lapidarium Hungaricum fasst den Kreis der römischen Steinmetzarbeiten mit deren Verarbeitung schon lange, teilweise in internationalen Korpus-Serien, angefangen wurde, und die auch heutzutage dauert, nicht um. 9 Mindestens genauso erwähnenswert sind die Stücke, die in den Bauten der späteren Zeiten der Forscher sich immer wieder trifft, häufig auch der einfache Betrachter. In manchen Fällen verweist nur der neuver­wendete Marmorstoff auf die römische Herkunft: wie z. B. im Fall der zwei unteren, inneren Pfostensteine des Südportals der r.-k. Kirche in Táplánszentkereszt (Kat. Nr. 85.16-17) und des Marmorblocks im nördlichen Mauerwerk des Triumphbogens, die weiße Marmorstufe der Turmhalle der r.-k. Kirche zu Dozmat, oder des Blocksteins (Kat. Nr. 44.4) in Vasalja-Pinkaszentkirály, der die Spuren des Behauens zeigt. Vermutlich ist der Marmorstoff eines am Anfang des 13. Jahrhundert entstandene, später schon tertiär zum Weihwasserbecken umgearbeitete Kapitells der r.-k. Kirche zu Pernau römischer Herkunft (Kat. Nr. 74.4; Abb. 607-610). Neben dem Charak­teristikum des Steinmaterials und auf Grund des oben wahrnehmbaren klassischen Profils entstand mit dem Umbehauen eines römischen Steindenkmals das sogenannte „Tympanon von Szentkirály" (Szombathely-Szentkirály, Kat. Nr. 91.1; Abb. 823-824). Bei der Zumauerung des Südportals der r.-k. Kirche zu Vasszilvágy wurden die Stücken eines röhmischen Sags freigelegt, die im Mittelalter auf Blöcke geschnitten wurden (Kat. Nr. 34.2-7; Abb. 915-918). Röhmische Bruchstücke kamen in der r.-k. Kirche zu Vasalja-Pinkaszentkirály hervor, die im 18. Jahrhundert schon tertiär zuge-

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