Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)
Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)
Hauptredakteur der Buchserie, Miklós Horler, stellte zu Beginn der Arbeit ein verklausuliertes Hilfsmittel in Bezug darauf zusammen, was jene Minimalinformation ist, die wir in Verbindung je eines Gebäudes von den Verfassern, bzw. von den durch ihnen geschriebenen Einleitungsstudien erwarten können. Jedoch viel ausführlichere Zusammenfassungen hätten wir auch gern gesehen, die Hände waren den Verfassern in Richtung der Erweiterung nicht gebunden. Aber in manchen Fällen starb schon der Forscher der Bauwerke (wenn eigentlich Ausgrabung, Bauforschung vorgesehen war), in einigen anderen Fällen wollte der Verfasser das schon früher, das mehr oder weniger ausführlich veröffentlichte Material nicht mehr neulich, unseren Aspekten nach umgestalten. Im solchen Fall hatte der Redakteur die früheren Schriften mit zweckmäßigen Abkürzungen, oder eventuell mit kürzeren Erweiterungen, Notizen unserem Zweck gemäß zu verwenden (natürlich unter dem Namen des originellen Verfassers, und mit dem Mitteilen der bibliographischen Angaben der benützten Arbeiten). Melinda Tóth, die diese Bände lektorierte, hielt für nötig, je eine kleine Einleitung auch im Falle der nur ein-zwei Fragmente beinhaltende Befunde, an deren Fundorten nie eine Forschung stattfand; da fasste selbst der Redakteur die zur Verfügung stehenden Kenntnisse kurz zusammen. Die Verarbeitung bedeckt das heutige Gebiet des Komitats Vas. Solche Dörfer also, die im Jahre 1950 vom Komitat Sopron an Komitat Vas angeschlossen wurden, wie Bük, Csepreg, Csernelháza, Nagygeresd kommen vor, die aber zur selben Zeit zum Komitat Zala gerieten fehlen von der Liste (so vom architektonischen Standpunkt her sehr wichtige Egervár 5 ). Vom Gebiet des Komitats anderswohin, nämlich nach Budapest gerietenes Fragment - das namhafte „Tympanon von Szentkirály" (Szombathely-Szentkirály, Kat. Nr. 91.1; Abb. 823-824) - bekam natürlich Platz im Katalog (ebenso der vorgeplante, besondere Jáker Band wird auch die in der Ungarischen Nationalgalerie bewahrte Fragmente der Abteikirche zu Ják beinhalten). Hier kommt auch jener Wappenstein zur Rolle, der aus Belsó'vat (heute Mersevát) im Komitat Vas ins Külsővat geriet, das in der Nachbarschaft liegt, aber sich im Komitat Veszprém befindet (Kat. Nr. 46.1; Abb. 73-75). In der gleichen Zeit hielten wir jedoch die Verarbeitung der Fragmente, die sich auf den Teilen vom Gebiet des geschichtlichen Komitats Vas - heute Burgenland (Österreich) und Slowenien - befinden nicht für unsere Aufgabe; nur einige Stücke bilden Ausnahme, die aus dem heutigen Gebiet von Burgenland (Hannersdorf [ung. Sámfáivá], Stadtschlainig [ung. Szalónak]) stammen, und die auf dem Gebiet des heutigen Ungarns aufbewahrt sind: diese Stücke kommen am Ende des zweiten Bandes vom Komitat Vas, im Anhang vor. (Abb. 961-965) Eine besondere Denkmalgruppe bilden noch die fünf aus dem 18. Jahrhundert stammenden Steinmetzarbeiten aus der Türkenzeit in Gasztony, die im Jahre 1789 vom damaligen Gutsbesitzer des Dorfes aus der Umgebung von Belgrad abgeholt worden sind (Kat. Nr. 93.1-5; Abb. 230-232, 234-235). Diese wurden als seit Langen im Komitat abwesende Denkmäler in den Katalog aufgenommen. Die räumlichen Grenzen der Verarbeitung sind also die derzeitige, politisch-verwaltungsmäßige Grenzen, die bloß Hilfsmittel das Material zu behandeln, und in die Bände zu sammeln sind, sind aber keinesfalls kunstgeografische Grenzen. Um ein wirklich umfassendes Bild zu gewinnen, ist nur nach der Verarbeitung des Materials von einem viel größeren Gebiet - der Komitate Győr-Sopron-Moson, Veszprém, Zala usw., sogar des Murgebiets, Burgenlands, der Westslowakei möglich, aber nur mit der