Koppány Tibor: A Balaton környékének műemlékei (Művészettörténet - műemlékvédelem 3 Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 1993)

Német nyelvű összefoglaló

tümlichkeiten weisen trotz ihrer gotischen Formen die Ruinen der großen Kirche auf, die Miklós Dörögdi, Bischof von Eger, vor 1339 für sein Heimatdorf, das jetzige Talián­dörögd erbauen ließ. Von den kleineren gotischen Kirchen, die im barocken oder romantisch-eklektischen Stil umgebaut erhalten blieben, sind die der Dörfer Várvölgy und Vindornyaszőlős er­wähnenswert. Für die von Ungarn gegründeten Pauliner wurden in Balatonhenye, Salföld, Tálod und Uzsa Klöster gebaut. Bedauerlicherweise sind diese für heute größ­tenteils verkommen. Mit gotischen Formen wurden gegen Ende des 14. Jahrhunderts die Burg Zádorvár oberhalb Pécsely und die Burg bei Kereki errichtet. Von beiden sind nun mehr Ruinen zu sehen. Um den Balaton herum gibt es nur eine einzige Kirche vom Ende des 14. Jahrhun­derts. Sie steht in Keszthely, und gehörte ursprünglich zum Franziskanerkloster. Die Kirche verfügt über einen eleganten Innenraum. Die gesamte Wandfläche ihres Chors war mit Wandgemälden über das Leben von Jesus Christus und Maria geschmückt. Auch davon sind nur Bruchstücke erhalten geblieben. Die Chance zur intensiven Bautätigkeit bot die erste Hälfte des 15 Jahrhunderts, die ruhigere Herrschaftsperiode von Lußemburger Sigismund (1387-1437), des späteren Kaisers des Deutsch-Römischen Reiches. Die Bauarbeiten konzentrierten sich haupt­sächlich auf Veszprém, wo der päpstliche Legat, Kardinal Branda Castiglione, Pfründ­ner des Bistums und späterer Mäzen Masolinos, zwischen 1412 und 1424 die Mauern und die Türme der Burg erbauen ließ. Bischof Albert Vetési war der bedeutendste Bauherr in den Jahren zwischen 1460 und 1470, in der Herrschaftsperiode von Matthias Corvinus (1458-1490). Er studierte in Italien und verfügte über eine umfassende humanistische Bildung. In den Jahren um 1260 und 1270 herum wurde auf der Nordseite des Doms an die Stelle einer Rotunde aus dem 11. Jahrhundert eine Kapelle mit polygonalem Grundriß erbaut. Diese ließ Vetési im Jahre 1467 zu seiner späteren Begräbnisstätte umbauen, und dann um das Jahr 1470 herum den Dom selbst renovieren. In der Burg Sümeg ist sein in Stein gemei­ßeltes Wappen zu finden, und das zeugt davon, daß er auch hier als Bauherr tätig war. Der andere bedeutende Bauherr dieser Periode war Pál Kinizsi, der Feldherr von König Matthias Corvinus. Er bekam im Jahre 1472 die Burg von Nagyvázsony, die kaum ein bis zwei Jahrzehnte früher erbaut wurde. Seine Bautätigkeit konzentrierte sich in erster Linie auf diese Burg. Um 1480 herum stiftete er in der Nähe der Burg ein Pau­linerkloster, das über eine große, mit spätgotischem Netzgewölbe überdachte Kirche verfügte. Weitere Werke der Werkstatt, die das Kloster und seine Kirche erbauten, sind vielerorts am Nordufer des Balatons anzutreffen. Die nächstgelegene ist die spätgoti­sche Kirche des Dorfes Nagyvázsony direkt unter der Burg. Diese Kirche entstand durch den Umbau einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert und verfügt über eine reiche provinzialbarocke Innenausstattung. Etwas weiter entfernt ließ Kinizsi in Salföld das Paulinerkloster, in Karmacs und Zalaszántó die Pfarrkirchen umbauen, überall mit dem gleichen Netzgewölbe. Vielerorts wurden für die Kirchen spätgotische Innenausstattungsgegenstände angefertigt. Tabernakel und Taufbecken sind - wenn auch in beschädigtem Zustand - in den mittelalterlichen Kirchen von Berhida und Vörösberény zu finden. Ahnli­che kamen in Balatonfüred zum Vorschein, in dem untergangenen Dorf Kövesd bei

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