A műemlékek restaurálása (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1974 Eger, 1974)

Im Jugoslavion von heute ist ein ausgedehntes Netz von Denkmalpflege-Institutionen tätig, in denen ein Fachapparat mit vieljährigen Erfahrungen arbeitet. Das Fachpersonel rekrutiert sich hauptsächlich aus jungen Fachleuten, die sich zur Tätigkeit auf dem Gebeit des Denkmalschutzes für berufen fühlen. Das Rückgrat der Denkmalschutz-Institutionen bilden sechs Institute der Republiken und zwei von Pro­vinzen, denen sich die Kreis - und Gemeindeinstitute anschliessen. X Nach Ende des zweiten Weltkrieges warteten zahlreiche stark beschädigte Denkmäler auf die Arbeit des Denkmalschutzdienstes. Die ersten Massnahmen hatten die Rettung dieser Objekte vom gänz­lichen Verfall zum Ziel. In den späteren Jahren rückte schon die systematische Denkmalforschung und die Anwendung moderner Konservierungsmethoden in den Vordergrund. Natürlich kann dieeser kurze Vortag nicht saniliche, äusserst wertvolle, Kunstdenkmäler Jugoslaviens erfassen . Deshalb zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Bericht die Absicht, eine Auslese von Denkmälern zu bieten, an denen grössere Forschungs und Konservierungsarbeiten, durchgeführt wurden und die zum neuen Leben erweckt für die Vorführung wieder geeignet gemacht waren. Zahlreiche in Jugoslavien befindliche archäologische Fundorte sind aus der Fachliteratur bekannt (wie beispielsweise Jone der Kultur von Staricevo, Vinca, Vucedol, Butmir usw.). Dennoch müssen unter den zahlreichen Forschung- und Erschliessungsarbeiten besonders hervorgehoben werden: der Fund- ort von Lepenski-Vir am Donauufer beim Eisernen-Tor, die hydroarchäologischen Resultate am Ufer des Adriatischen Meeres und Freilegung einiger zur griechi­schen, römischen, byzantinischen Kultur gehörenden antiken Städte. Den Denkmälern des Mittelalters fällt im Denkmalschutz eine wesentliche Bedetung zu. Die For­schung und Konservierung von Burgkomplexen stand aus verschiedenen objektiven Gründen nicht imVer­haltnlss mit ihrem kulturhistorischen Wert und dem Grad ihrer Gefährdung. Aufgrund der Forschungser­gebnisse, der Bedeutung der archäologischen Freilegungen und des Ausmasses der Konservierungsarbe­iten sind hervorzuheben: das alte Bar von Cernagora, Pocitelj In der Herzegovina und Petrovaradin Inder Vojvodina. Diese Denkmäler sind Vorbilder der erfolgreichen Wiederbelegung des gewünschten und auser­wählten Inhaltes. Die Kirchen, Klöster, Schamis und Brücken waren Objekte der klasszischen und der mo­dernen Konservierungsmethoden. Neben der Konservierung aber kam auch die Wiederherstellung und der Umbau zur Geltung. Die umpopuläre Umsiedlung kam nur in vereinzelten Fallen als einzige Lösung zur Anwendung. Die Erhaltung alter Stadtteile und Umgebunden mit Denkmalcharakter nimmt im Denkmalschutz der letzten Jahre einen angesehenen Platz ein. Für die Zusammenstimmung von AI und Neu in den Städten tragen die Ämter und Institute für Stadtentwicklung und Städtebau Sorge. X Der Schutz von Denkmälern der Volksarchitektur birgt nicht nur Schwierigkeiten technischer Art in sich, sondern auch die gesetzliche Regelung bereitet bei der Verstaatlichung, Bewahrung und Vorführung der Denkmäler Schwierigkeiten. Die Umsiedlung von Denkmälern und die Schaffung von Ethnoparks (Skansen) droht trotz all ihrer Vorzüge mit der Verarmung der Umgebung, in der sie entstanden sind.

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