Magyar Műemlékvédelem (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 14. Budapest, 2007)
SZERDAHELYI MÁRK: Andreas Schroth (1791-1865) szobrász
them Marmor mit einem Arkus von Mosaik zusammengesetzt ist, und in die Grüften Vorhalle führt. Einige Schritte von diesem Portico stehen zwei Statuen, die das Ehrwürdige des Ganzen, besonders aber, dieser Halle ungemein erheben. Die Höhe erreicht 11 Fuß und sie ruhen auf polierten marmorenen Postamenten, welche Inschriften mit vergoldeten Lettern haben. Die eine dieser Statuen mit dem Kranze stellt den Frieden nach geendigtem Kampfe, die andere mit dem gegen den Himmel gerichteten Finger und mit der gesenkten Fackel, stellt die Hindeutung zum ewigen Leben dar. Beide Statuen sind aus dem hier heimlichen, harten Baustein rein ausgearbeitet und mit einer weissen Marmor-Gipsmasse dünn überzogen, so dass sie vollkommen weissem Marmor gleichen. Diese Sinnbilder haben in artistischer Hinsicht grossen Anwerth, und haben den, bei dem Kirchenbau angestellten fürstlichen Bildhauer Hr. And. Schrott, der sich schon durch seine Verdienste in der Skulptur mehrere akademische Preise erwarb zum Verfasser. XI. - Archiv, Vervaltungsakten 1825. no. 396 Gnädigster Herr Rath! Ihre Wohlgewogenheit gegen mich und Ihre Güte, mich bei einer so ehrenwollen Concuration mit einzuschliessen, welcher und Dankbarkeit zu fühlen, ich würde sogleich nach Wien gereist seyn um von Ihren, einsichtsvollen Rath, wo ich auf Ihre Güte vertraut hätte, den ärmsten aller akademischen Schüler zu unterstützen, denn durch diesen würde meine Alegorie gantz veredelt seyn; doch eine angefangene Arbeit für den Fürst Rudnay in die Gruft muss fertig seyn, weil der Fürst demletzt verstorbenen Primas; Karl Amprosi, in Gegenwart des Palatinus beisetzen will, deswegen konnte ich mich nicht entfernen. Vertrauend auf Ihre Güte, unternahm ich diese Zeichnung um doch mit der Hoffnung, es könnte mir einmal etwas gelingen, um der Wiener Akademie, meiner Erzieherin durch meine errungene Ehre unseren guten Monarchen ihren Unterstützern; dankbar seyn zu können bitte mir Ihre Güte von mir nicht zu entziehen, und da Ihre Einsicht meiner Alegorie mündlich beistehen kann, so hoffe ich alles Gute; mein Hauptsinn strebt dahin in der Bildhauerei eine fast freischwebende Figur darzustellen und das war mir über die Nacktheit, als Fehler angerichtet werden möchte, mir zu verzeihen, weil ich durch das hohe Vorbild des Canova; dahin gewiesen bin, als Bildhauer dasselbe zu suchen, und zu meiner eigenen Entschuldigung möchte ich beifügen; dass in jeder christlichen Kirche Christus am Kreuz ebenso entblößt ist. Dann bitte ich auch wenn ich in Wien gewesen wäre, hätte ich mich genauer um seine Lebensgeschichte, oder um seinen Wappen erkundigen können, um es durch Nebenattribute mehr zu versinnlichen, das sind Nebensachen, und man kann es noch immer ohne den Hauptgegenstand zu ändern, so wie auch mit der Nische, die Haupt Massen, von der Höhe, Breite und Tiefe habe ich angenommen, das andere bleibt immer untergeordnet. Nocheinmal bitte ich Herr kaiserlicher Rath; um Ihren Schutz, denn wenn ich das Glück hätte, eine solche Arbeit zu bekommen, so wäre ich nicht allein unterstützt, auf der Bahn der Kunst Fortschritte zu machen; sondern auch mein Bruder, den der Herr Rath sehr gut kennen, das er einst ein sehr geschickter Bildhauer werden könnte; und wir beide, würden nur Ihren Herr Rath, als unseren Schöpfer verehren und achten. Bin mit der größten Hochachtung Ihr untertänigster Diener Andreas Schroth XII. - Archiv, Verwaltungsakten 1826/27 Buchstabe B Gnädiger Herr Rath! Ich bitte, da ich Seiner Excellenz den Graf Cernin diese beiliegen den Zeichnungen verehren wolte, war Seiner Exellenz in Presburg, musste auch früher als er zurück gekommen wäre nach Gran reissen, so vertraue ich auf Ihre Güte, wo ich überzeugt bin, das der mindeste Schüler, der Akademie dieselbe empfinden, diese Zeichnung, durch Ihre Güte, Seiner Exellenz zu verehren um bey dieser Gelegenheit, ein gutes Wort für mich zu sprechen da ich erst seit einige Tagen den Tod des Korrektor Bauer erfahren habe und ich Mitconcorent war um diese Stelle; Auch bitte ich recht sehr, wegen den Brust.Bild des Grafen Colloredo, wo ich das Modell unter Seiner Exclenz den Grafen Lamberg gemacht habe. Bin mit der grössten Achtung dero unterthänigster Diener Andreas Schroth XIII. - Archiv, Verwaltungsakten Jahr 1827/28, Buchstabe C (6497 ad 2340) Ich genehmige numehr die Aufstellung des fraglichen Monumentes nach der hier sub A mit folgenden Zeichnung mit dem Bemerken, dass nur an der Vorderseite in Bronze das Wappen und die hier mitfolgende Inschrift anzubringen sey; die aber auf der Zeichnung B angetragenen Verzierungen an den Rück- und Seitentheilen hinwegzubleiben haben. Sollte aber das Wappen mit der Inschrift nicht gut und verhältnismässig sich vertragen, so kann auch das Wappen ganz weggelassen werden. Nachdem nun die obgedachten Bronze Verzierungen an den Seitentheilen wegbleiben, so dürfte sich der hier ebenfalls mitfolgende Kostenüberschlag für die Metallarbeiten bedeutend je 2 Zeichnungen erbringen lassen, daran so viel möglich herabzubringen ich Ihnen ein Gypsmodell daher zur Pflicht mache. Dabey mache ich Sie aufmerksam, dass das Maltheserkreuz sowohl in der Form als in der Art wie der Grossprior dasselbe in dem Statutenmässigen Costüme zu tragen pflegt, nicht richtig zu sein scheint. Wegen Verabfolgung des zur Errichtung dieses Denkmals erforderlichen Geldbetrages haben Sie sich an meinen Finanzminister zu wenden. Sie werden übrigens aus dem anverwahrten Kostenüberschlag, welchen der Bildhauer Schroth unterlegt hat, ersehen, dass das Fussgestell gegen die früheren Anträge bedeutend wohlfeiler entfällt. Sie werden daher hierwegen so wie überhaupt dafür sorgen, dass die Auslagen für dieses Monument so gering als möglich ausfallen. Wien, den 23. 3. 1828. Franz m. p. XIV. - Archiv, Verwaltunsakten, Jahr 1827/28, Buchstabe C An das Präsidium der k. k. A. d. B. K., Erhalten 11.4. 28 Seine k. k. Majestät haben auf der von mir unterm 13ten Oktober 1821 erstatteten und gegen dereinstige Zurückstellung im Conzepte beyfolgenden Vortrag m. A.H. Entschliessung vom 23.ten März d. J. die Aufstellung des angetragenen Monumentes für den verstorbenen H Herrn Feldmarschall Joseph Grafen von Colloredo nach der samt allen übrigen Communiciaten wieder zurückfolgenden Zeichnung lit. A, mit der Beschränkung zu genehmigen geruht, dass nur an der Vorderseite in Bronze das Wappen und die zugleich mitfolgende Inscrift anzubringen sei, die auf der Zeichnung lit. B angetragenen Verzierungen aber an den Rück- und Seitenteilen ganz hinwegzubleiben haben. Für den Fall, dass jedoch das Wappen sich nicht gut mit der Inschrift vertragen oder vielleicht das Verhältnis dadurch gestört werden sollte, haben Seine Maj. auch allenfalls die gänzliche Hinweglassung des Wappens gestattet. Was das Maltheserkreuz betrifft, so haben Seine Maj. zu bemerken geruht, dass solches sowohl in der Form als in der Art wie solches der jeweilige Grossprior im statutenmässigen Costüme zu tragen pflegt auf der zurückfolgenden Büste nicht richtig angegeben zu sein scheine, und wäre daher der Künstler anzuweisen, sich hierwegen vorläufig an den gegenwärtigen Herrn Grossprior des Ordens, Grafen von Neipperg zu wenden und sich an dessen Ausspruch zu halten. Nachdem nunvorerwähntermassen die Bronzeverzierungen an den Seitenteilen des Monumentes entfallen und auch das Fussgestell nach dem beigeschlossenen Kostenüberschlage des akademischen Bildhauers SCHROTT bedeutend wohlfeiler ausfallen wird als die früheren Anträge, so rechnen S. M. darauf, dass auch die Gesamtkosten des Denkmals um ein beträchtliches geringer ausfallen werden und haben mir in dieser Beziehung aufgetragen, dem Präsidium die möglichste Sparsamkeit hierbei im A.H. Namen anzuempfehlen. Indem ich es daher dem Präsidium hiermit überlasse, wegen der Übergabe und Ausführung dieses Monumentes danach Massgabe der A.H. Willensmeinung, die erforderlichen Einleitungen im Einverständnis mit den hier intervenierenden Militärbehörden zu treffen, habe ich mich unter einem an das k. k. Finanzministerium gewendet und dasselbe unter Mitteilung der zu diesem Behufe zurückbehaltenen A.H. resolvierten Vortrages um die Anweisung der im letzteren bezeichneten 3 Geldbeträge nämlich per 150 Dukaten in Gold, 2350 f CM und 858 f 9 x WW angegangen in Beziehung aufweiche ich nicht unterlassen werde, das Präsidium seiner Zeit von dem wirklich verfügten in Kenntnis zu setzen. Wien den 10. April 1828.