Magyar Műemlékvédelem (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 14. Budapest, 2007)

SZERDAHELYI MÁRK: Andreas Schroth (1791-1865) szobrász

derselben samt den diesfälligen Zeichnungen zur weiteren Vorlegung an S. M. an mich gelangen zu lassen. Wien, den 13. 1.1819. Metternich VII. - Archiv, Verwaltungsjahr 1819 Válasz a fenti levélre az 1819. szeptember 25-t kurátori előterjesztés (az Akadémiáról Zeidler levele Lambergnek, aki ezt tolmácsolta Metter­nichnek) Vortrag an den Herrn Curator exp. am 25. 7ber 1819 Zeidler Eure fürstl. Gn. haben mir mit verehrtem Curatelschreiben vom 13. Jänner d. J. die Abschrift eines aus Kabinettschreibens d. 30. Dez. 1818 mitgeteilt, nach dessen Inhalte die Akademie einen Vorschlag zu einem dem verstorbenen Herrn FM J.G. v. Colloredo in dem hiesigen grossen Zeughause zu errichtenden einfachen und dem Lokale angemessenen Monumentes zu machen hat. Hochdieselben haben mir jedoch gleichzeitig mündlich die Wei­sung gegeben, dass damals wegen der nahen Abreise Sr. Maj. nur die dringendsten Gegenstände vorzutragen seyen. Aus diesem Grunde wur­de mit der Erstattung des vorliegenden Gutachtens bis zu hochdero Rückkehr gewartet. In der Zwischenzeit habe ich mit den diesfalls competenten akade­mischen Rathen die Säle des kaiserl. Zeughauses in Augenschein ge­nommen. Hierbey hat man mit einhelligen Stimmen erkannt, dass für das zu errichtende Monument nichts schicklicher vorgeschlagen wer­den könne, als die Aufstellung des Brustbildes aus Bronze oder Marmor von dem verstorbenen Herrn FM, auf einem einfach verzierten, mit ei­ner passenden Inschrift versehenen Fussgestelle, in einer Seitenwandni­sche übrigen bestehenden Monumenten da angereiht, wo man es nach Rang und Verdienst des Verewigten am schicklichsten finden wird. Das Ganze wäre in einem mit den übrigen dort aufgestellten Denkma­len harmonierenden Style zu verfertigen. Ich stimme diesem Vorschla­ge umsomehr bey, als derselbe der ah. Willensmeinung nach welcher Einfachheit und Lokalitäts-Angemessenheit ausdrücklich gefordert wird, vollkommen zu entsprechen scheint. Eine schicklichere Idee dürf­te schwerlich von einem anderen Künstler erwartet werden, da sich die in diesem Fache vorzüglichsten unter den hiesigen für den gemachten Vorschlag bereits erklärten. Sollten Euere Fürstl. Gn. [Metternich] ungeachtet dessen noch an­dere inland. Künstler darüber vernehmen wollen, da dieses in dem ah. Handbillett ausdrücklich verlangt wird, so erbitte ich mir die fernere Weisung zur Einleitung des diesfalls Nöthigen. VIII. - Archiv, Verwaltungsjahr 1820, No. 1896 (p 193) Vortrag des Herrn Curators Wien, den 23. April 1820 Die von Sr. Maj. verlangten Entwürfe zu einem dem verstorbenen Herrn FM Gr. v. Colloredo zu errichtenden Denkmahl werden einge­reicht: E. M. haben mir allergnädigst aufzutragen geruht, der hiesigen Aka­demie der b. Künste sowohl als anderen inländischen Künstlern Vor­schläge zu einem Monument abzufordern, welches allerhöchst diesel­ben zu bleiben dem Andenken an die ausgezeichneten Verdienste des verstorbenen FM Jos. G. v. Colloredo in einem der Saale des hiesigen grossen Zeughauses zu errichten allergnädigst beschlossen haben. Nach allerhöchst dero ausdrücklicher Willensmeinung soll die­ses Monument einfach und dem Lokale angemessen seyn. In ehrfurchtsvoller Befolgung dieses allerhöchsten Auftrages hat man von Seite der hiesigen Akademie die Säle des Zeughauses in Au­genschein genommen und hierbey mit einhelligen Stimmen erkannt, dass für das zu errichtende Monument nichts schicklicheres vorgeschla­gen werden zu können scheine, als die Aufstellung des Brustbildes des verstorbenen FM aus Bronze oder Marmor auf einem einfach verzierten mit einer passenden Inschrift versehenen Fussgestell. Dasselbe könnte in einer Seitenwandnische den übrigen schon bestehenden Monu­menten ja angereihet werden, wo man es nach Rang und Verdienst des Verstorbenen am schicklichsten fände. Das Ganze wäre in einem mit den übrigen dort aufgestellten Denk­mälern harmonierenden Style zu verfertigen. Um dem ferner auf Befehle, auch andere inländische Künstler über diesen Gegenstand zu vernehmen, ehrerbietigste Folge zu leisten, habe ich mit mittels des Guberniums zu Mailand auch an die dortige Akade­mie der bildenden Künste gewendet. Von derselben gelangten die in der Anlage gehorsamst angeschlossenen 5 Entwürfe hierher, von wel­chen die 3 auf einem Blatte gezeichneten den Professor der Architektur Carlo Amati, die 2 anderen aber den Prof. der Perspektive Giuseppe Le­vati zum Verfasser haben. Alle 5 sind zugleich von der permanenten Commission der Architektur und des ganzen akad. Körpers zu Mailand übersehen, censuriert und gebilligt worden. Diese Entwürfe haben zwar das Verdienst, dass in denselben die rühmlichen Thaten des durch sinnreiche Allegorien bezeichnet sind, es fehlt ihnen jedoch die von E.M. für das Monument ausdrücklich be­dungene Einfachheit der Darstellung. Aus diesem Grund trete ich dem von der hiesigen Akademie erstatteten Gutachten bey und glaube selbes E. M. ah Augenmerke allerunterthänigst empfehlen zu sollen. Metternich 23. VIII. 1820 [a császár láttamozta] 27. August 1820. Schönbrunn IX. - Archiv, Verwaltungsjahr 1827/28, Buchstabe C (6497 ad 2340) Allergnädigster Kaiser, apostolischer König und Herr! Eure Majestät haben mit allerhöchster EntSchliessung auf den im Betreff der dem verstorbenen FM Grafen von Colloredo zu errichtenden Denkmales von mir unterthänigst erstatteten und angeschlossenen Vortrag zu befehlen geruht, dass der Entwurf des ganzen Monumentes samt der Inschrift von Seite der hiesigen Akademie verfertigt und der­selbe mit dem beyläufigen Kostenüberschlag Euerer Maj. beigelegt werde. Zur bestmöglichen Befolgung dieses allerhöchsten Auftrages glaubt das akademische Präsidium, sich zunächst an den Hofstatuarius von Zauner werden zu sollen. Derselbe bedauerte dass seine sehr schwächliche Gesundheit ihm nicht gestatte, dieses Werk selbst zu unternehmen, er schlug aber hierzu zwey Bildhauer nahmens Jakob und Andreas Schroth als zu dieser Unter­nehmung vollkommen geeignete Individuen vor, von welchen der eine das Fussgestell und der andere die Büste übernehmen könnte. Diese aus­zuführen hielt er den Andreas Schroth für vorzugsweise darum geeignet, weil er ein wohlgetroffenes, gegenwärtig in Prag befindliches Brustbild des verstorbenen Feldmarschalls aus Marmor bereits verfertigte. Dieser allerdings annehmbare Vorschlag, konnte jedoch nicht gleich ausgeführt werden, weil der Bildhauer Schrott eben damals und später noch längere Zeit in Böhmen war, wo er mehrere Bestellungen übernommen hatte. Gleich nach seiner Zurückkunft übernahm er den Auftrag, entwarf in Einverständnisse mit dem Jacob Schrott die in der Anlage ange­schlossene Zeichnung, samt dem Kostenüberschlage und verfertigte die mit mitfolgende Büste aus Gyps in der für das Monument bestimm­ten Grösse. Das eine und andere wurde der Beurtheilung diesfalls kompeten­ter akademischer Räthe unterzogen, und zur Ausführung geeignet aner­kannt, so wie der verlangte Preis von 150 Dukaten in Gold für die Büste und das Modell aus Gyps und von 2350 f in CM für das Fussgestell für sehr billig gehalten wurde. Zu diesen Kosten käme noch der Betrag von 858 f 9 x W.W. wel­chen die hiesige Lokal-Genie-Direktion als zur Adaptierung des in dem Zeughause für das Monument bestimmten Lokales erforderlich in der Anlage ausweiset. Bey der auf der Zeichnung des Umrisses vom Monument ange­brachten Inschrift war man auf die Bezeichnung des von E. M. allergnä­digst selbst aufgestellten vorzüglichen Verdienstes des Verstorbenen um die Verbesserung der Artillerie bedacht. Mit diesen sämtlichen von der Akademie allerunherthänigst gemachten Vorschlägen einverstan­den, erwarte ich nunmehr E. M. fernere allerhöchste Befehle hierüber. Wien, den 12. Oktober 1821. Metternich m. p. X. - Archiv für Geschichte, Statistik, Literatur und Kunst. 1827. június 18. (73), 407. (ide vonatkozó rész). Die beiden Stiegen, welche von zwei entgegengesenkten Seiten herabführen, reichen ungefähr bis zu dem Porticus, welcher von ro-

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