Lackner Kristófnak, mindkét jog doktorának rövid önéletrajza; C sorozat 5. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2008)
Előre megírt emlékezet: Lackner Kristóf különös önéletrajza
dass sie 1592 in Wittenberg zusammenstudierten, 49 und bezugnehmend auf diese Bekanntschaft bittet er um seine Hilfe in einer Nachlaßangelegenheit. 50 Obwohl Lackners Name in den Matrikelbüchern der Universität nicht eingetragen wurde, bedeutet es keineswegs, dass wir einen Irrtum gefunden hätten. Die Immatrikulation war damals nicht obligatorisch, andererseits aber kommen zwei Odenburger vor, die am 21. Mai 1592 in die Matrikelbücher aufgenommen wurden: Ábrahám (Abraham) Stainer und Tamás (Thomas) Mokh. 51 Ábrahám Stainer fuhr mit Lackner auch nach Mähren zusammen studieren, 52 so scheint ziemlich logisch zu sein, dass ihre Eltern beide zusammen nach Wittenberg schickten. Merkwürdigerweise spricht Lackner in der Vita gar nicht über die Wittenbergischen Studien. Der Grund dafür kann sein, dass er sich nur eine kurze Weile in der deutschen Stadt aufhielt: im September 1592 studierte er sicher schon in Graz, genauer, er nahm zu dieser Zeit bereits an einer praktischen Rechtsdiskussion teil, als „Antwortgebender", nachdem ihn sein Professor Gablmann (Gabelmann) nach dem Vortrag einer Cicero-Rede in sein „Jurakollegium" aufgenommen hatte. 53 Wenn er also im Mai 1592 wirklich mit Stainer und Mokh nach Wittenberg ging, und im September bereits in Graz studierte, können wir nur über einen einige Wochen lang dauernden Universitätsaufenthalt sprechen. Wittenberg „gefiel" Lackner wahrscheinlich nicht, wie Házi formulierte, deshalb verließ er bald die Stadt, und deshalb schweigt er darüber auch in der Vita, denn er betrachtet es als einen Fehlschlag, einen überflüssigen Umweg, und er hielt es keineswegs für wichtig. Uber seine Studien in Graz kennen wir mehrere Quellen, die erste von ihnen war bisher Eisenreich, der Fridelius-Schüler. 54 In der Vita erscheint diese Epoche viel genauer. So stellt es sich heraus, dass der in Graz eine Lehrstelle bekommende Gablmann, der den Jüngling bereits in Csepreg unter seine Federn nahm, Lackner eine Cicero-Rede öffentlich vortragen ließ (womit er Erfolg erntete), dann nahm er ihn auch in sein „Jurakollegium" auf — neben lauter Adelsjünglingen — und er beauftragte ihn, in einer praktischen Vorstellung die Rolle des Diskutierenden zu spielen. 55 Dieses letztere Werk kannte auch schon früher die Fachliteratur, aber József László Kovács glaubte - irrtümlicherweise, aber aus verständlichen Gründen - dass es die Grazer Dissertation von Lackner war. 56 Aus der Vita erfahren wir, dass die Dissertation von Gablmann geschrieben wurde (Lackner bekam bloß die Rolle des Diskutierenden), bzw., dass der junge Odenburger noch ein Schuljahr - die Zeit 49 Spänesperger ließ sich am 13. Mai 1592 an die Universität einschreiben. S. AAV 390. a 3. 50 HÁZI 1982 nr. 7028. Den gesagten Brief s. SL:SVLt Lad. 1. Fase. 4. nr. 150. 51 AAV 390. a 19, 21. 52 Vita in, 53 A. s. O. Vi. S. noch a. s. O. Anmerkung 31. 54 EISENREICH 1714. 9-10. 55 Vita v-vi. 56 S. in der Übersetzung Anmerkung 31.