Lackner Kristófnak, mindkét jog doktorának rövid önéletrajza; C sorozat 5. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2008)

Előre megírt emlékezet: Lackner Kristóf különös önéletrajza

von dem Vortrag im September 1592 bis Sommer des nächsten Jahres - im Grazer Gymnasium weilte. 57 Wir wußten schon früher auch, dass ein steirischer Adeliger, Baron Johann Saurau, Lackner zum Lehrer (praeceptor) für seine Söhne ernannte - die Quelle ist hier auch Eisenreich-, 58 aber aus der Vita kommt auch hervor, dass Lackner zum ersten Male im Sommer 1593 im Herrenhaus der Familie Saurau ne­ben Cilli der Erzieher der zwei Adelsjungen war. 59 Die Beschreibung der Studien von Lackner in Padua, und die der darauffol­genden italienischen Peregrination faßte Eisenreich kurz zusammen, und nur eini­ge Daten — die Tatsache der Abreise, die Promovierung zum Doktor, und im all­gemeinen die italienische Reise — übernahm er aus der Vita, 60 obwohl — wie schon früher erwähnt — dieser Teil in der Autobiographie vielleicht am spannendsten ist (VIII-XIV). Man kann davon erfahren, dass Lackners Schüler Rudolf mit Erfolg studierte. Später schickten auch andere steirische Adelige ihre Kinder nach Padua wegen Lackner — die der Odenburger Student noch aus Graz kannte — (VIII.), bzw., dass Lackner durch Guido Panciroli und Angelo Matteacci unterrichtet wurde (IX.). Interessante Details erzählen daneben über seine Promovierungsvorlesung und das darauffolgende Festmahl (IX—X.). Uber seine zwei italienische Jahre nach der Prüfung 1595 schreibt er besonders viel, darunter über seine Auseinandersetzung mit einem schottischen Ritter (XL), über seine zwei Freunde, die ihn „zum Bruder empfingen" (XII.), dann über seine schon erwähnte italienische Reise (XIII-XIV). In der Erzählung des letzteren Abenteuers beschreibt Lackner, welche Städte er ge­nau aufsuchte, wessen Unterschriften er in seinem „Stammbuch" oder Gedenkbuch zusammensammeln konnte, und wie er der „papistischen" Kommunion unter ei­ner Gestalt und der Inquisition entfloh. Ein bißchen verspätet erörtert er noch, dass er in Padua keinen „Papisteneid" ablegen mußte, denn die Republik Venedig, auf deren Gebiet Padua liegt, verlangt es nicht von den protestantischen Studenten (XIV). Eisenreich übernimmt auch nicht, was Lackner über seine Rückkehr nach Odenburg (XV.), dann über seine Ehe schreibt (XVI.). Der aus Italien heimgekehr­te, damals schon 26jährige Student ging — nach der Vita — in Odenburg sofort in die Sankt-Michaelis-Kirche zum Grab seines Vaters, dann stellte er ihm später auch eine Gedenktafel auf, „das bei dem rechten Türflügel auf die Säule genagelt zu se­hen ist"; dann schloß er mit seiner Stiefmutter die materiellen Sachen ab, so auch das Testament seines Vaters (XV). Er schreibt auch über seine Eheschließung sehr aus­führlich, er gibt die Zeremonie der Verlobung, die erschienenen Zeugen, dann auch den Zeitpunkt der Eheschließung an (XVI.). 57 Vita vi-vn. S. noch in der Übersetzung Anmerkung 26. 58 EISENREICH 1714. 10. 59 Vita vu. 60 EISENREICH 1714. 10-13.

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