Lackner Kristófnak, mindkét jog doktorának rövid önéletrajza; C sorozat 5. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2008)

Előre megírt emlékezet: Lackner Kristóf különös önéletrajza

sie durften natürlich ein bestimmtes Ausmaß nicht überschreiten. Da aber Fridelius und seine Schüler trotz des oben Gesagten viele Angaben aus der Vita übernahmen, müssen wir auf ihre Arbeiten besonders aufmerksam sein, wenn wir darüber ein ge­naues Bild malen möchten, inwiefern die aufgefundene „Urquelle" im Vergleich mit ihnen neue Informationen gibt. Außer der Fridelius-Redesammlung stellen wir die Vita auch anderen über Lackner sprechenden Quellen gegenüber, - natürlich nur in großen 'Zügen, denn wir teilen den Vergleich mit anderen Quellen und die fachlite­rarischen Bezüge in den sachlichen Anmerkungen nach der Ubersetzung mit. Hier ist nur unser Hauptziel, über den Inhalt der Vita und die darin befindlichen neuen Daten nur einen Uberblick zu geben. Lackners Jugend (1571-1599) Die obere Grenze der im Titel erwähnten Lebensepoche zogen wir bei der Erwerbung des ersten Stadtamtes, bei der Wahl zum inneren Rat (1599). Weniger als die Hälfte der Vita erzählt über diese Zeit (I-Xvi.). Ihre Angaben sind teils bekannt, von dem schon genannten Eisenreich, der auch zum Zeitpunkt der Wahl zum inne­ren Rat Lackners Leben folgte, fast auf der Vira basierend (wenn wir von den obligato­rischen antiken Zitaten absehen). Dank dessen sind schon die Umstände der Geburt von Lackner, und die seiner frühen Schulen in Odenburg und Csepreg (Tschapring; hier übernimmt der Lehrling von Fridelius mit einigen Modifizierungen alles aus der Vita) für die Forschung gut bekannt. Eisenreich erwähnt aber nicht, in welche Schule der Vater den jungen Lackner weiterschickte. Er zählt Mähren bzw. Oberungarn auf, was offensichtlich ein Mißverständnis ist, er vermischte es sicher mit den Stätten der späteren Soldatenzeit. 45 In der Vita kommen Ostrau in Mähren und Meseritz in Polen vor; was der oberflächliche Student vermutlich für andere, oberungarische Schulen hielt, die waren aber schon die Stätten von Lackners Soldatenzeit. 46 Darüber sprachen wir früher, dass Eisenreich den Soldatendienst von Lackner mit einem Satz erledigt, obwohl in der Vita über Ort, Dauer und andere Umstände genaue Angaben angeführt wurden. Nach dem Soldatendienst lernte Lackner die Goldschmiedekunst neben seinem Vater aus, wie auch Eisenreich schreibt, 47 aber in der Vita finden wir viel mehr Daten, so beschreibt Lackner auch, was für ein Meisterstück er verfertigte. 48 Es ist weniger bekannt, dass Lackner 1592 auch an der Wittenberger Universität eine Weile studierte. Darauf machte uns Jenő Házi aufmerksam, der einen Brief von Isaac Spänesperger an den Bürgermeister entdeckte. Spänesperger erwähnt nämlich, 45 EISENREICH 1714. 6. 46 „...monitu aliorum ad Ostam Moraviae, postea Mezericium, studiorum causa illum, cum Abrahamo Stainero pie defuncto, parens misit." L. Vita in, Uber die Soldatenzeit s. a. s. O. S. noch auch oben. 47 EISENREICH 1714. 7-9. 48 Vita in.

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