Lackner Kristófnak, mindkét jog doktorának rövid önéletrajza; C sorozat 5. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2008)
Előre megírt emlékezet: Lackner Kristóf különös önéletrajza
bewahrt. Der ursprüngliche Text konnte leicht in seine Hand geraten, ähnlich Bél, denn ins Nationalmuseum wurden wahrlich originale Lackner-Dokumente eingeschickt, so konnte dort auch das Manuskript der Vita vorkommen. 27 Aber diese von Szinnyei gesehene Handschrift der Vita ist derzeit unauffindbar. Das Bezeugen der zwei Wissenschaftler, Bél und Szinnyei - durch die persönliche Qualifikation der beiden - ist auch deswegen wertvoll, weil sie den vermutlich schon verlorengegangenen Originaltext lasen, und es ist nicht auszuschließen, dass sie — abgesehen von den oben erwähnten Gesichtspunkten - nach der Untersuchung des ursprünglichen Textes die Person des Vita-Autors identifizieren konnten. II. Die Entstehungsumstände, das „Genre" der Aufbau der Vita Die Zeit der Entstehung In dem Titel, bzw. am Ende des Manuskripts wird kein Datum angegeben, aber die Entstehungszeit kann man aus anderen Daten feststellen. Es steht fest, dass Lackner nicht zur selben Zeit den Text schrieb. Der Teil bis 1613, d. h. bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister wurde angeblich in einem Schwung geschrieben: dieser Teil ist bis zum Ende zurückblickend, retrospektiv (Vita I-XXVII). Dieser Absatz wird 1613 mit der Beschreibung der Bürgermeisterwahl abgeschlossen, wo er um Gottes Segen für seine Arbeit bittet, 28 also er schrieb ihn sicher im Jahre 1613. Daraus kann man folgern, dass er auch den vorangehenden Text 1613 verfaßte. Diese Vermutung ist auch logisch, denn der an die Spitze der Stadtführung gelangte Lackner konnte die Zeit für einen Rückblick günstig halten. Nach Lackners Wahl zum Bürgermeister 1613 verändert sich die Art der Vita. Danach bittet er bei jedem wichtigeren Ereignis, so bei den Bürgermeisterwahlen (bis 1618 wird er jedes Jahr neugewählt), bei der Erzählung seiner Amtsergebnisse, oder von anderen guten Ereignissen um Gottes Segen, was darauf hinweisen läßt, dass er die Vita ab 1613 kontinuierlich, tagebuch- oder eher annalenartig schrieb, ganz bis 1618, als die Vita beendet wurde. Für diesen Teil ist auch charakteristisch, dass er jeweils nach Jahren vorgeht, d. h., er zeigt genau an, in welchem Jahr die Ereignisse passierten. 27 TÓTH 2006. 245-246. Auf das Schicksal der Handschrift gehen wir unten detaillierter ein. 28 „Anno MDCXIII. die 24. Április Coelitum decretis coelestive favore, a tota Libera Republica Semproniensi sua patria 66. sufFragiis in Consulem electus ac designatus est. DEUS Magistratus et ordinis author, suo sacro sancto Spiritu adsit, quo eius omnes conatus cunctaque consilia ad Trinunum et Sempiternum DEUM Patriaeque salutem tendant, inque bonum publicum cadant. Amen!" Vita xxvin.