Bél Mátyás: Sopron vármegye leírása III.; C sorozat 4. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)
TANULMÁNY - TÓTH GERGELY : Bél Mátyás leírása Sopronról és Sopron vármegyéről: a mű és forrásai
den Jahren 1743 und 1744, 4 er überarbeitete — nach seiner eigenen Aussage — die Beschreibung des Wieselburger Komitats im Jahre 17447 Die Beschreibung des Stuhlweissenburger Komitats ergänzte er an manchen Stellen erst etwas später, nach 1746. 6 Zuletzt korrigierte und erweiterte der Verfasser in der Komitatsbeschreibung Ödenburg die Darstellung der Stadt Ödenburg in bedeutendem Maße, ebenfalls nach 17427 Trotz aller Bemühungen von Bél erschien der „transdanubische" Band endlich doch nicht, 8 teils wegen der mühsamen und langen Überprüfungsprozedur des Komitats, teils wegen seinem bald erfolgten Todes (1749). Es ist aber hervorzuheben, daß sich mehrere von den Beschreibungen der transdanubischen Komitate in Qualität den schon publizierten Bänden ähneln. Von ihnen hebt sieh die Beschreibung des Ödenburger Komitats hervor, die mit ihrem reichen und abwechslungsreichen Informationsgut, und besonders mit dem die Stadt Ödenburg darstellenden Teil die Aufmerksamkeit der Forscher verdienen könnte. I. Noch einmal über die Entstehungsgeschichte Im ersten Band gegenwärtiger Arbeit zählten wir die Manuskripte der Beschreibung des Ödenburger Komitats bzw. die mit der Beschreibung zusammenhängenden anderen Schriften auf, und aufgrund deren versuchten wir die Entstehungsgeschichte des Werkes zu rekonstruieren. 9 Hier möchten wir lediglich auf einige wichtige Ergebnisse der Untersuchung aufmerksam machen. Einerseits ist die große Zahl der Handschriften auffallend. Wie es sich aus der Untersuchung der Exemplare herausstellt, korrigierte und vervollkommnete Bél sein Werk sehr sorgfältig, und er ließ seine Mitarbeiter immer neuere, die vorherigen Veränderungen schon enthaltende Abschiften schreiben. Auch andere Personen gaben auf das Fortschreiten der Arbeit 1 Bél bemerkte einmal in der einzigen auf uns gebliebenen Handschrift der Beschreibung des Eisenburger Komitats, daß, während er jene Zeilen schrieb, das Werk Quadripartitutn opus erschien, und sein Autor, Pál Priletzky sei zu dieser Zeit, also im Jahre 1743 an dieser Arbeit gestorben. — Matthiae Belii Comitatus Castri Ferrei. EFK Hist. I. s. p. 82. An einer anderen Stelle erwähnte er, daß, während er den Text durchsah, der Bischof Gábor Antal Erdődy am 26. September 1744 gestorben war. — Ebenda, I6O-I6I. s Bél beschrieb im Zusammenhang mit Oroszvár eine Überschwemmung im Jahre 1744, und erwähnte, daß er genau zu diesem Zeitpunkt die Arbeit an der Komitatsbeschreibung wieder fortsetzte: „Anno profecto MDCCXLIV. quo haec nostra commentaria, sub incudem revocamus, ingens oppido clades, a Danubio, illata est." — BÉL: Notitia, V. 30. h Bél berief sich in der letzten erhaltengebliebenen Variante der Handschrift über das Stuhlweissenburger Komitat (abgesehen von den nach seinem Tod gefertigten späteren Abschriften) in einem eigenhändigen nachträglichen Zusatz auf den ersten Band der Scriptores rerum Hungaricarum..., einer Quellenedition, die von Johann Georg Schwandtner 1746 herausgegeben wurde. — Matthiae Belii Comitatus Alba Regalis. EFK Hist. I. d. p. 73 TÓTH Gergely: A kézirati hagyomány. [Die handschriftliche Tradition] In BÉL: Sopron vm. I. 234-254., besonders 242-243. H Allein die Komitatsbeschreibung des erwähnten Wieselburger Komitats wurde publiziert. — Siehe Fußnote 2. 9 TÓTH: Z. W., besonders 253-254.