Feljegyzési könyv 1492-1543; A sorozat, 3. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)
Das Gedenkbuch—A Feljegyzési könyv
Zu bedenkhen, damit die armm seell ye pelder Zu Rue khäm, Wennn geschechene ding nyemands widerpringen mag. Darauff Sy, Zu Parmherzigkeit bewegt, Vnd den hanndel den herrenn beiderseit begeben haben, der dann beteidigt beslossenn vnd entlich gemacht ist, als hernach Lawttet. Jtem Zum Erssten Soll herr wolfganng Fragner dem Martino Smid seligen, den er Erschossen hat, den Erssten begen lassen mit X briesteren. Jdem Zu dem Sübenten auch mit Souill Vnd Zu dem Dreissigist auch mit souill. Darnach soll er Jm halden an dem tag, als das vbel geschehen ist, vber ain Jare, ainen Jartag Vnd So benanter herr wolfganng Widerumb briesterliche Wird erlangt, Soll er des Martino Jn seiner Mëss, die weill er lebt, Jngedennkh sein Vnd für Jn biten. Auch alle Jar, Jërlichenn, seinn lëbtag ainen Jartag halden mit Souill briester, als er gehaben mag. Auch soll er an der Stat, da der vall geschehen ist, Zu gedechtnüss, aus guetem willen, lassen machen ain Staines Khrewts Vnd der FrewnndschafFt geben IUI tal. den. Vnd nach dem des Martine frewnndtschafft Zu heren Wolfganng Wetzer, pharrer Jm Spitall alhie, der dann den Martinnen mit Jm ausgefürt, [der dann] Ein grossen Swërmuet vnd vnwillen gehabt hat, den doch der vorbenant herr Wolfgang Fragner beschuldigt, Jst gemacht, So herr wolfgang Wetzer des Martino frewnndtschafft Jm allen grollen, Swërmuet vnd verdennkhen durch gotswillen begeben Vnd nachlassen. Es sollen auch die herrenn Von Gemeiner Stat herrn wolfgangen Vmb seiner gebet willen des Vertrags ain Khundtschafft an den Hochwirdigen herrenn Bischoüe Zu Rab geben, des Sy sich dann Verwilligt haben. Actum die et Anno vtsupra etc. [100] 168. 1505 Juni 6 Der Stadtrat schlichtet den Streit an einen Schuldbrief zwischen dem Wiener Bürger Wolfgang Weiss, Bevollmächtigten des verstorbenen Nürnberger Kaufmannes Hans Tümmer und dem Kaufmannsgehilfen Georg Schiltel, beide als Erben des Kaufmannes einerseits und dem Odenburger Maler Michael Holzapfel, sowie dessen Frau Ursula andererseits / A tanács tendezi egy adóslevél ügyét Weiß Farkas bécsi polgár, Tümmer János elhalt nürnbergi kereskedő meghatalmazottja, illetve Schiltel György, a kereskedő segédje (mindketten a kereskedő örököseiként) és Holzapfel Mihály soproni festő és felesége, Orsolya között Jtem Am Freitag nagst nach Sand Erasem tag Jm XVC vnd fünfften Jare (1505.06.06.) seinn kömén fur die herren des Rats alhie Zu Erennburg die Erberen Wolfgang Weiss, mitburger Zu Wienn, diezeit als Gwalttrager, Vnd Gorg Schylltel, ein diener Etwenn des Hanns Tümmer seligen, Burger Zu Nüerenberg, verlassen Erbenn, Vnd suechten Schuld Zu Michel Holzaphel, dem Maler, mitburger alhie, Vrsula, seiner hawsfrawen, Jnnhald ains Vnuermeiligen Schuldbrieff, Etwen Vom Zemper Wälinten seligen, bedachts Michell Maler Vöruater Vnd frawn Vrsula Eelichen hawswirt, gemacht vnd ausgangen, begerten Jn dieselben Zu bezallen. Darauff Michel Maler als Vormund seiner hawsfrawen antburdt, Sich mitsambt seiner hawsfrawen Willig gellter Zu sein, haben aber par geeilt nit Sonnder, Was Sy freyer Vmd vnüerphennter Erb hieten, Wollen Sy Jn fürslahen vnd damit bezallen. Nun ist durch die herrenn des Rats aus Zuegeben baider parthey, Jr verrer Scheden, Zerumb, Khosst vnd darlegen Zuüerhüetenn, Jn der güetigkeit gehanndelt, denselben Gwalttragëren bedachts Maler Vnd seiner hawsfrawen halbs haws hie, Jn Sand Jorgen gassen, Zwischen des Caspar