Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)
Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)
Item wen die prueder in die zech geen, so sol keiner der prueder kein verpotens waffenn tragen, vnd sol auch kein vngeschaffens wart sprechenn, es sei in der zech ader ausserhalb der zech, welicher das nicht tat, der ist verfallenn ein firdung wachs, doch ausgenomen er gebs einem wirtt zw behaltten, Item es sollnn die meister ein slussll habenn, zw der gesellenn püchsenn, vnd herwiderumb so sollnn die gesellenn ein slussll haben zw der meister püchsenn, vnd die vbringen slüssll sollnn habenn andre meister,'die dar zw geordent sind, Item das kein pawer sneider wider Juden, nach kristen sol machen, vngeneczts gewannt vnd welicher das met ist verfallen i phunt wachs, der sneider sei hald in der stat ader auff dem darffer doch so hab wir ganczen gewalt zw beschawen, alles gewantt so die gewander herbringen zwm jarmarckten, Item wer der war, vnsers hanntwerchs der vnser gepot nicht haltten wold die do geschribenn sind in das register, ader sich ein zech meister nicht wold lassenn pfenden, der sol die pues zwifach gebenn, vnd sol der zech ein besunders genügen men, [143] 425 b. 1477. jan. 29. A soproni szabólegények szabályai. * Satzung der Ödenburger Schneidergesellen. Der gesellenn sach der sneider zech Item es sol kein meister kein knecht anredenn, er sey dan vor von seinem meister ganncz bezaltt vnnd der meister von im auch, wer in aber dar vber annredt, es sei meister ader knecht der ist verfallenn ein virdung wachs, Item so man ein defür, der sich zw krieget mit einem meister, ader mit der meisterin, ader was im dann einprach, ader mit einer diennst diren, so sol er sich nicht rechenn selbs mit worten nach mitt slegenn, sunder er sols dem elterenn knecht klagen, derselbig sol das dan an den zechmeister pringenn, wes dann die schuld ist, der sol darumb gepüst werdenn mit V2 phunt wachs, vnd darnach in der meister vnd gesellenn pesserung, Item auch sol ein ieder sneiderknecht nëmlich all suntag kummen in die zech vnd daselbs niderlegenn ein hclbling phennig, vnd ein wander knab ein helbling, wer das ein meister ader ein knecht hiet ausgestentt, so mag im ein knecht ein phennig leihenn, ader man mag im pargenn, aber welicher das mit vbermuet nicht men wold, der ist verfallenn, ein virdung wachs, halbenweg so vil, Item wer wer in vnserer pruederschafft hie arbeit, der sol nicht hoher spilenn wen xiiü spil vmb ein groschenn, ader im kreis schiessenn, vmb ein geleichenn helbling, ader wo er vber mer gelt spiltt, der ist verfallenn, i virdung wachs, Item ab sich einer, mit seinem gesellenn zw erkriget rauffet ader slüeg in der werichstatt das sie wundt wurden, wer das anhueb, der war verfallenn ein phunt wax, vnd der annder ein halb pfunt wachs, darumb das er sich selbs gerochen hat vnd den meisteren nicht klagt hatt, Item auch sol kein sneider knecht kein verpotens waffenn mit im in die zech tragenn noch kein verpotens wartt daselbs nicht sprechenn, welicher das nicht tatt der ist verfallenn, ein virdung wachs, Item auch sol kein sneider knecht vnkewsche wartt sprechen vor frumen frawen ader junckfrawn, welicher ader darüber tat, der ist in die zech verfallen i tal wax