Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)
Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)
Item welicher nicht kumbt in des zechmeister haws all kotember suntag der ist verfallenn ein firdung wachs, ee das die vr eins siecht, Item das all pawr sneider, die auff der herren grund wonund sind, sollen komen an goczleichnams tag, vnd am suntag darnach, auch zw der procès, vnd nach essens in des zechmeister haws, vnd mit im pringen vier gros in die zech welicher das nicht met ist verfallenn ein phunt wachs, [142] Item so awer einer also strenng, vnnd vngeharsam war, vnd wold die wandll nicht in jars frist gebenn, in jars frist, so mag der zechmeister, in in seinem haws pfenntten darumb, mit zweien, ader drein meisteren, Item wan einer fragt, mit arbeitt zw einem meister, wie er dan heist, vnd ein anderr nam sich des namens an, von wegen der arbeitt, vnd war doch nicht derselbig, so sol er in die zech gebenn i phunt wachs, vnd in der meister pesserung, Item so man einem meister ein sneiderwerch zw pracht ,vnd dasselbig war gesnitten, vnd wold doch nicht sagenn von wann es kam, ader wer es gesnitten hab, so sol das ein meister den anndern wissenn lassen, in geheim, tat es awer derselb meister nicht, so ist er verfallen ein halb phuntt wachs, vnd in der meister pesserung, Item so ein sneiderknecht her kam, so sol man in nicht anreden, nwer alein in der rechten herbrig, war ader das das in einer aswo anredet, der ist verfallenn ein virdung wachs, Item so ein meister, dem anndern, ein knecht aus der gewaltt redt, so ist er der zech verfallenn ein halb phuntt wachs, vnd in der meister pesserung, vnd der knecht, in der knecht pesserungk, Item das kein knecht nicht wanndern sol, vier wochen für weinnachten, vier wochenn fur Osterrn, vnd vier wochenn vor phingsten, Item das ein jeder, der in vnnserer zech ist, sol an gotzleichnams tag zwm vmbgang, vnd auch desgeleichenn am suntag darnach, vnd an den baiden tagen, so sol ein yder, nach essens, komen in des zechmeister haws, von vrsach wegenn, welicher ader das nicht tatt, der ist verfallenn ein phunt wiener phennig, Item wer in vnserer zech ist, der do stürb, es sey fraw ader man, so sollenn komen all die in der zech sind an dasselbig haws, darinn derselbig mensch gestorbenn ist, vnd wer nicht kam, der ist verfallenn, ein virdung wachs, Item es sol auch kein meister mer gesind halden, dan zwen knecht, ein gewanderten knaben vnnd ein lerknabenn, Item so einem meister ein kind stürb, so sölln des nechsten feiertags darnach komen, all die inn der zech sind, vnd zwm wenigisten eins aus den konlewtten, vnd desgeleichen, wan ein knecht stirbt, so sollnn all prueder, in das haws komen, vnd mit der leich gen kirchen geen, vnd aus der zech paider tail ein sei ambt lassenn singen, vnd welicher nicht kam aus der zech, der ist verfallenn ein firdung wachs, Item ab ein prueder, ader ein swester war, in der zech, der do stürb, vnd so notig war das er nicht hiet, do mit man in bestatet, zw der erd, so sol man dasselbig mensch aus der zech bestatenn lassenn, Item ab ein meister ein knecht hiett, der do kranck war so sol der zechmeister, mit einem anndern meister, vnd mit zwein gesellnn geen zw demselbigen krancken, vnnd eigentlich vermonen, so gott vber in gepüt, vnd so er etwes vbrigs hiet, das er das von wegen heil seiner seil, zw der zech schüff, doch welicher knecht das nicht tatt, der ist verfallen, ein phunt wachs, vnd ein meister desgeleichen,