Dominkovits Péter: Második telekkönyv 1554-1580 (Sopron, 2015)

A telekkönyv

herren verpfent gewest, erkhaufft, vnd mein g[nädiger] herr durchaus kheinen zuespruch zudenselben mer hat, wollet derhalben obgedachte fraw Vrsula Vischerin vnd jere erben an nutz vnd gwör, mit aller recht vnd gerechtigkhait wie diseiben die Zehentnerischen in ruebiger posseß jnen gehabt ein schreiben, des zu warer vrkhunt hab ich disen schein mit eigener handt vnndterschriben, vnd nachde[m] ich der zeitt khain aigen pedtschafft gehabt, hab ich mit vleiß erbeten den edlen vnd vesten herren Siluester Meillgrabner, der zeitt pfleger auff Khlam , das er sein gewondlih pedtschadt an meiner stadt hier auf gedrukht hat, doch jme seinen erben auch pedschafft ohne nachtaill vnd schaden, beschehen den sibenden tag Nouemb[ris] A[nn]o etc jm ain tausent, fünffhundert, vnnd achzigistein jar. [etc], Thoman Uberpacher herren Christoffen freyherren zu Herberstain etc dienner. Coll[ationisiert] ist dem originali gleich. Georgius Nußbaum sthatdtschreyber mpp. 394. (II.-219-220.) Wier mit nahmen Hanß Zehentner vom Zehentgrueb auch Anna vnnd Catharina alle drey eheleibliche geschwistret, weillundt des edlen vnnd vesten herren Wolffen Zehentner von Zehentgrueb vnnd Catharina geborne Naglin, seiner ehelich [en] hausfrawen, beder seilligen eheleibliche gelaßne sohn vnd tochter bekhennen sament sonders vnd vnuerschaidenlich füer vns vnser jedens erben, vnd nachkhomen, öffentlich hiemit disem brieue, wem der zuuor nehmen füer khombt, das wier vmb bößer vnsers vorhabenden nutz vnd gelegenhait wegen, für vns selbst, auff ewig, stält vnd vnwiderrüefflich kheufflich verkhaufft vnnd zu khauffen geben haben, zu der zeitt, do wier solches ohne menigliches jerrung, hindernuß vnnd widersprechen woll thuen haben mügén, hingeben vnd verkhauffen auch hiemit wissentlich vnnd in crafft diß brieffs der eheren vnnd tugenthafften frawen Vrsula, weillent des edlen vnnd ernuesten herren Michaeln Vischers gewesten rahts burgers zur Neustadt, ehelichen verlassenen wittib, vnnd allen jeren erben vnd nachkhomen, vnser frey aigene sibene weingartten zu vnd vmb Öedenburg, als nämblichen ain vierttl in Waitzern, zwischen des herren Khrämäpfls daselbst Weingarten, mer ain achtl in dem Glasern zwischen des herren Naghy Januschen Weingarten, mer ein achtl im Ränusch zwischen des spitals zu Öedenburg Weingarten, mer drey achtl in den Stainern zwischen vorgemelldes herren Naghy Janusch Weingarten, mer ain achtl in den Rotenpetern zwischen der khirchweingarten daselbst, vnnd dann letzlich zway achtl in dem Jernfridt daselbst gelegen, zwischen Hansen Schifers daselbst zu Öedenburg weingartten etc vmb ein benante suma gelldts, deren wier von jer zu vnserem völligem 128

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