Theologia - Hittudományi Folyóirat 2. (1935)

Rogács Ferenc: II. Rákóczi Ferenc áldozási imái

382 INHALTSANGABE — RÉSUMÉ machen) Lämmer. — Col. VII. Z. 39. nák dmrn etwa : das Wurfgeschoss (der Blitz) würde ihn vernichten, cf. hebr. neSek u. arab. damara «vernichten» ; ZZ. 40—41 : Das Auge Baals geht seiner Hand voran, wenn die Zeder vor sei­ner Rechten ohnmächtig hinsinkt (cf. arab. guiija), d. h. Baal zielt sicher, wenn sein Blitz die Zeder niederschmettert ; Z. 42. sqq. : Bei euch thront Baal in seinem Tempel ; es hat ihn (?) \b zum König der Erde bestellt, damit er die Zukunft bestimme. Ich sende keine Huldigung (cf. akk. dalalu) dem Gottes­kind Mot, (leiste nicht) Gefolgschaft (? cf. arab. 'iddat) dem Günstling Eis, \zr ; zurückgezogen (cf. arab. kara’a «sammeln») hat sich Mot in seinen Rachen (d. h. die Unterwelt), verborgen hat er sich in seine Unterweltwohnung; ich allein herrsche über die Götter, damit fett werden Götter u. Menschen, damit sich sättigen die Lebewesen der Erde. — Col. VIII. ZZ. 2—3. Die Tr%zz-höhle u. die Srmg-höhle wohl synonyme Bezeichnungen der Unter­welt ; Z. 4. etwa : zu den Trümmerhügeln der Urzeit (arab. 'sr ?) der Erde ; ZZ. 14—15 : er durchbohrt mitleidlos die Götter, cf. arab. na'ara durchbohren, akk. neru morden u. arab. 'afin mitleidlos. Univ. Prof. Dr. Julius Szekfü: Die religiöse Toleranz und der ungarische Puritanismus. Verfasser beschäftigt sich mit der Frage der religiösen Toleranz in Ungarn im 17. Jahrhundert aus Anlaß einer Studie des Prof. Elemér Má- Iyusz, nach dessen Anschauung die Toleranz nach Ungarn von den sogenannten «ungarischen Puritanern» eingeführt wurde, welche in den 30er Jahren des Jahrhunderts als protestantische Theologiestudierende in England und in den Niederlanden mit der Toleranzidee bekannt wurden. Verfasser unter­sucht die Frage auf Grund der gedruckten Schriften der ungarischen Puritaner und stellt fest, daß die Bewegung in Ungarn auf dem liturgischen und orga­nisatorischen Gebiete stecken blieb. Die Puritaner vermochten nicht gegen die orthodoxe Geistlichkeit durchzudringen, obgleich sie von der Gemahlin des siebenbürgischen Fürsten Georg Rákóczy I., Susanna Lórántffy unterstützt wurden. Die Idee der Toleranz kommt in diesen puritanischen Schriften nicht vor und selbst die Fürstin Rákóczy hielt es für notwendig, ihre Rechte auf dem Gebiete der Kirchendisziplin und Kirchenlehre im Bereiche ihrer ausgedehnten Güter weiterhin aufrechtzuerhalten, so daß die ungarische Form der «cujus regio illius religio», die aus dem ständischen Grundbesitzrechte entstanden ist, von der Bewegung nicht berührt wurde. Univ. Prof. Dr. Arnhold Pataky : Das griechische Fragment von Tatian’s Diatessaron. — Die Ausgrabungen in Dura-Europos brachten im Jahre 1933 unter andern Papyri ein griechisches Fragment von 14 Zeilen an das Tageslicht. Das Fragment berichtet über die Er­gebnisse nach dem Tode Jesu und speziell über die Rolle des Joseph von Arimathia. Der Vergleich mit den bisher bekannten Übersetzungen des Dia- tessarons beweist, daß es sich um ein griechisches Fragment dieses berühmten Werkes handelt. Der Text ist aus allen vier kanonischen Evangelien zusammen­gewoben, und übernimmt so sehr ihre Worte, daß nun die griechische Sprache

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