Theologia - Hittudományi Folyóirat 2. (1935)

Rogács Ferenc: II. Rákóczi Ferenc áldozási imái

INHALTSANGABE — RÉSUMÉ 383 als Originalsprache des Diatessarons betrachtet werden darf. Das Fragment stammt aus den ersten Jahrzehnten des III. Jahrhunderts (gegen 220). Der Text deckt sich meistens mit dem des Cod. B. und zeigt keine Spuren des Cod. D. Interessante Lesarten sind : auvaxoXooíhjaávKDv (Z. 2.) und das Weglassen der Erwähnung des Reichtums des Joseph von Arimathia. Vielleicht zeigt sich darin der Enkratismus des Verfassers. Es scheint, daß der Text des Diatessa­rons schon am Anfang des III. Jahrhunderts in Sinn-Perikopen eingeteilt war. Hochschulprof. Dr. Jos. Szarnék: Der HL Geist u. das übernatürliche Leben in der Theologie Scheebens. (I. u. II.) Ein bedeutendes Ergebnis der theologischen Arbeit Scheebens ist das Theologumenon, dass die Inhabitation ein Proprium des Hl. Geistes ist; ferner, was hieraus folgt : Der nach seinem persönlichen Charakter einwohnende Hl. Geist ist die Formalursache des übernatürlichen Lebens. — Als die theolo­gische Spekulation den trinitärischen Zusammenhängen des übernatürlichen Lebens nachforschen wollte, sind auch bei Anderen derartige Gedanken schon vorgekommen. Aber Sch. ist der erste, der sie klar gefasst, nachgewiesen, die auftauchenden Probleme fein gefühlt und weise gelöst in das Ganze seines theologischen Systems eingebaut hat. Trotzdem wurden diese Gedanken von manchen energisch zurückgewiesen, von anderen als kaum haltbare Sondermeinung gewertet. Die Schuld dafür trägt Scheebens methodische Ungenauigkeit in der Beweisführung. Denn was Sch. mit einem induktiven Verfahren aus der hl. Schrift u. Tradition als Beweismaterial anführt, das zeigt nur die Possibilität seiner Thesen, obwohl er damit die Tatsächlichkeit derselben zu beweisen beabsichtigte. Doch lassen sich bei ihm zugleich auch die Grundlagen vorfinden, welche sein Theologumenon notwendig zur Folge haben. Als solche ist bei ihm die Idee des Übernatürlichen zu betrachten. Es gibt bei ihm Stellen, wo die Anfänge einer solchen deduktiven Demon­stration vor uns treten, aber er führt sie nicht konsequent durch. Immerhin bemerkt man, dass er selber seine Gewissheit aus diesen deduktiven Ge­dankengängen schöpft. — Dies alles in’s Augen fassend, wird es möglich die Tatsächlichkeit beweisende Gedankengänge Scheebens auch formell zu rekon- struiren und die methodischen Ungenauigkeiten zu überbrücken. Dann ergibt sich, zusammen mit dem possibiiitätzeigenden und schwierigkeitlösenden induktiven Material, dass sein Theologumenon sententia probabilior, ja sogar simpliciter probabilis ist. Dr. Antoine Meszlenyi: La Restauration du catholicisme au Nord de la Hongrie et Son Excellence le Primat Szelepcsényi. (I. IL) Son Excellence Szelepcsényi peut, avec raison, être mentionné comme un des plus grands Primats de Hongrie. Le Cardinal Pázmány ayant déjà reconnu sa supériorité l’envoya à Rome pour y faire ses études théologiques. A son retour, il l’attacha à sa personne afin que, tout près de lui, le jeune prêtre eût l’occasion de connaître les devoirs incombant au Catholicisme en Hongrie et la manière de les remplir. L’abbé Szelepcsényi monta degré par degré

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