Folia Theologica 6. (1995)

Recensiones

224 RECENSIONES zesangeistlichen im ganzen Spätmittelalter Europa-weit verbreitet. Ein schönes Beispiel der intellektuellen und kulturellen Einheit des damali­gen Europa ist die Tatsache, daß z. B. das Synodalbuch von Nîmes von 1252 (Werk von Petrus de Sampsona) von Spanien bis Ungarn (vgl. Synodalbuch von Esztergom von 1382) als Quelle von späteren Synodal­büchern diente. Der dritte Band der Reihe (mit Synodalstatuten von Anjou aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts) wurde schon von Joseph Avril her­ausgegeben. Der vorliegende vierte Band bringt Texte von besonderem Interesse. Die meisten Statuten der Kirchenprovinz Reims sind von Pari­ser Texten inspiriert. Mehrere lokale Synodaltexte sind von den Statuten von Lüttich (1288) abhängig. Angesichts der Tatsache, daß weitere Bände in der Reihe in Vorberei­tung stehen, kann man sich erhoffen, daß die wichtigsten Dokumente der französischen ortskichlichen gesetzgeberischen Tätigkeit des 13. Jahr­hunderts in wenigen Jahren praktisch in vollem Umfang in moderner Ausgabe zur Verfügung stehen werden. Ähnliche Publikationsreihen (et­wa das Synodicon Hispanum für die Iberische Halbinsel) stellen schon ein monumentales Zeugnis über die Kreativität und den kulturellen Reichtum des kirchlichen Alltagslebens des mittelalterlichen “christli­chen Europa” dar. Péter ERDŐ Jeruzsálemi Szent Kürillosz összes művei Fordította, az előszót és a jegyzeteket írta Dr. Vanyó László (Les oeuvres de Saint Cyrille de Jérusalem Introduction, texte hongrois et notes de László Vanyó) Seminarium Centrale Budapestinense 4, Budapest, 1995, 290 p. Relecture de son oeuvre d’un patrologue et un théologien marquant nous aide à comprendre combien le service de la Parole de Dieu par l’in­terprétation des pères de 1’ Église conduit une vie. C’est depuis 1980 jus­qu’au nos jours que sont parus les treize volumes dans la série “Ókeresz­tény írók” (Écrivains du cristianisme antique) sous la direction de László Vanyó. Il n’y a pas longtemps était la parution chez l’édition “Atlantisz”

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